Doro Pesch
Warum Düsseldorfs Metal-Queen nie heiratete
18.08.2026 – 06:13 UhrLesedauer: 3 Min.
Doro Pesch (Archivbild): Die Düsseldorfer Metal-Queen wählte konsequent die Bühne statt ein sesshaftes Leben zu führen. (Quelle: IMAGO / Sven Simon)
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Doro Pesch gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Gesichtern des Heavy Metal. Für ihre Karriere traf die gebürtige Düsseldorferin früh eine Entscheidung.
Doro Pesch hat ihr Leben ganz und gar der Musik gewidmet. Die am 3. Juni 1964 in Düsseldorf geborene Rockikone gelang zunächst mit ihrer Band der internationale Durchbruch – danach startete sie eine erfolgreiche Solokarriere.
Doch während viele Menschen irgendwann den Wunsch nach Hochzeit, Kindern und einem ruhigeren Familienleben verspüren, schlug die heute 62-Jährige bewusst eine andere Richtung ein. Wie konsequent sie diesen Weg verfolgte, verriet die Sängerin in mehreren Interviews.
Bereits 2024 sprach Pesch über ihre Vergangenheit: Während ihrer Zeit in New York, wo sie ab 1990 für einige Zeit lebte, habe sie einen Mann sehr geliebt, der sich Kinder gewünscht und jahrelang auf sie gewartet habe. Doch die Musikerin traf eine klare Entscheidung – gegen eine Familie und für ihre Karriere.
Doro Pesch: Bewusste Entscheidung gegen Familiengründung
Der Grund: Ihre Form von Musikerleben lasse sich ihrer Überzeugung nach kaum mit der Verantwortung für Kinder vereinbaren. Sie könne nicht mit derselben Hingabe für eine Familie da sein, wenn gleichzeitig die Musik praktisch ihr gesamtes Leben bestimme. Für eine feste Partnerschaft gelte für sie Ähnliches.
„Ich bin, wie ich bin. Normalerweise bin ich ständig auf Tour oder im Studio. Das ist definitiv meine Welt. Und ich habe nie darüber nachgedacht, mich niederzulassen, zu heiraten oder Kinder zu bekommen … vielleicht in einem anderen Leben, aber nicht wirklich“, so Pesch.
Dass es sich dabei nicht um eine kurzfristig getroffene Entscheidung handelte, verdeutlicht die Aussage der Sängerin, dass sie bereits im Alter von etwa 24 Jahren über ihre Prioritäten nachgedacht habe. Das Ergebnis sei eindeutig gewesen: Sie wollte Musik machen, Menschen glücklich machen und für ihre Fans da sein. Heiraten oder Kinder zu bekommen, habe sie dagegen nie als Lebensziel empfunden.
„Eigentlich habe ich vor ein paar Jahren eine bewusste Entscheidung getroffen und mir wirklich Gedanken darüber gemacht, was ich in Zukunft machen möchte. Dann war mir klar, dass ich mein Leben der Musik widmen wollte. Und dann fingen in unserer Band alle an, über Heirat und andere Dinge nachzudenken … und da dachte ich: ‚Vielleicht ist das nichts für mich‘“, erklärte die Musikerin dazu einst.

