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Das Laufspektakel des Jahres ist beendet! Nach 3 Tagen und 22 Stunden hat der „Last Soul Ultra 2026“ seinen Champion gefunden: Mark Dowdle! Der Ami läuft bei dem Backyard-Format (im Stundentakt muss eine 6,7 km lange Runde absolviert werden) nach 94 und damit 630,4 Kilometer. Dowdles letzter verbliebener Kontrahent, der Deutsche Ayyoub Ello El Osrouti, bleibt entkräftet auf einer Wiese liegen.
Über 120.000 Menschen sehen am Dienstagmittag in einem YouTube-Livestream, wie Dowdle das Rennen gewinnt. Es ist sein siebter Backyard-Sieg in Folge. Noch nie hat er ein Rennen verloren. Dabei war der Ultraläufer aufgrund von Flugverspätungen erst 15 Minuten vor dem Start des Rennens am Freitag an der Strecke angekommen. Mit einem Überseeflug in den Beinen ist Dowdle trotzdem besser als jeder andere in dem hochkarätig besetzten Feld.

Der LSU-Sieger: Mark Dowdle
Foto: YouTube
Ello liefert ihm dennoch einen großen Kampf. Im letzten Jahr war er mit 66 gelaufenen Runden Zweiter hinter Organisator und Extremläufer Kim Gottwald geworden. Jetzt steigert er seine Bestmarke auf unglaubliche 93 Runden. In der Backyard-Geschichte gab es mit Hendrik Boury (100 Runden) bisher nur einen Deutschen, der jemals weitergelaufen ist.
Gottwald über die Super-Leistung: „Ello ist ein großartiger Mensch, ein wahnsinniger Kämpfer. Was er die letzten Tage gezeigt hat, ist unglaublich. Es gibt keinen 27-Jährigen oder jünger, der in einem Backyard-Format jemals so weit gelaufen ist.“ Im letzten Jahr hatte Gottwald, der mit seinem Sieg beim „Go One More Ultra 2025“ in Texas in Deutschland berühmt wurde, sein eigenes Backyard-Format gewonnen. In diesem Jahr war er verletzungsbedingt nicht dabei.

Organisator und selbst bekannter Ultraläufer: Kim Gottwald
Foto: David Ebener/dpa
In diesem Jahr hat er mit der zweiten Ausgabe des „Last Soul Ultra“ ein Event geschaffen, über das in den letzten knapp vier Tagen große Teile des Internets geredet haben. Überall waren Ausschnitte des Rennens zu sehen.