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Gelsenkirchen – Sorgen um den Kapitän! Kenan Karaman (32) wurde gegen Atalanta Bergamo (0:3) unsanft gestoppt, verletzte sich dabei an der Hüfte und musste kurzzeitig behandelt werden. Nach dem Spiel war dem türkischen Angreifer der Schmerz anzusehen. Doch der Aufstiegsheld hatte noch vorsichtig Entwarnung gegeben, sagte: „Ich glaube, es ist stark geprellt. Ich bin komisch auf meine Hüfte gefallen, aber ich denke, das ist nichts Schlimmes.“ Doch anscheinend hatte sich Karaman getäuscht.
Kleiner Eingriff an der Hüfte
Denn gegen Real Madrid (0:3) stand der Publikumsliebling nicht im Kader. Zwar gab auch Cheftrainer Miron Muslic (43) Entwarnung, doch offenbar gab es einen triftigen Grund, weshalb Karaman gegen die Königlichen nur zuschauen konnte. BILD erfuhr: Durch den Schlag hatte sich Flüssigkeit an der Hüfte angesammelt und die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Nach BILD-Informationen war Karaman deshalb am Montag beim Arzt, um durch einen kleinen Schnitt die Wundflüssigkeit abfließen und den Druck entweichen zu lassen.
Karaman fällt gegen Halle aus
Ärgerlich für den Aufsteiger: Kommenden Montag (20.45 Uhr/Sky und ARD) in der ersten Pokalrunde gegen Halle wird der Kapitän ausfallen. Wann Karaman wieder komplett einsatzfähig ist, hängt auch davon ab, wie die Hüfte reagiert. Wenige Tage später steht für Königsblau der erste Spieltag gegen Augsburg (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN) an. Und wie wichtig Karaman für die Mannschaft und den Verein ist, haben die vergangenen Monate und Jahre mehr als deutlich bewiesen.