Wenn man in einer Stadt wohnt, meint man, alles über die Stadt zu wissen. Doch die Gassen und Häuser haben viel zu erzählen, wenn man hinhört – oder besser gesagt jemanden kennt, der diese Geschichten zu berichten weiß. Wer tiefer in die Geschichte von Wülfrath eintauchen und spannende Details entdecken möchte, kann das bei einer der regelmäßigen Stadtführungen tun. Der nächste Termin ist bereits am Samstag, 22. August.

Unter dem Titel „Wülfrath im Wandel der Zeit“ lädt Stadtführer Manfred Weidenbruch dazu ein, die historische Innenstadt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Er führt mit „fundiertem Wissen, feinem Gespür für historische Zusammenhänge und unterhaltsamen Anekdoten durch die Geschichte der Stadt“, erklärt die Stadt in ihrer Ankündigung.

Treffpunkt ist am Samstag um 12 Uhr das Standbild „Wolf und Hirte“ vor der Kreissparkasse Düsseldorf an der Ecke Am Diek/Goethestraße. Von dort beginnt ein Rundgang durch mehr als tausend Jahre Siedlungsgeschichte – vorbei an vertrauten Orten, hinter deren Fassaden sich manches verbirgt, das selbst alteingesessene Wülfratherinnen und Wülfrather sicher noch überraschen kann.

„Dabei geht es um die Entwicklung Wülfraths, um Menschen und Ereignisse, um Handel und Handwerk und natürlich um den Kalk, der die Stadt über Generationen hinweg geprägt hat. Manfred Weidenbruch versteht es, historische Fakten nicht einfach aufzuzählen, sondern daraus Geschichten zu machen. So wird aus einem Spaziergang eine Begegnung mit einem Wülfrath, das vielen vertraut erscheint und dennoch Überraschungen bereithält“, verspricht die Stadt. Ortskenntnis und Stadtkenntnis seien zwei verschiedene Dinge: Zu wissen, wie man durch Wülfrath komme, ist das eine. Zu wissen, was sich auf diesen Wegen über Jahrhunderte ereignet hat, sei etwas ganz anderes.

Die Führung dauert etwa eine Stunde. Erwachsene zahlen fünf Euro, Kinder nehmen kostenfrei teil. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.