Bahnstrecke saniert
Altstadt, Natur und Kloster – diese Tour ist wieder möglich
19.08.2026 – 04:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Skulptur auf einer Brücke in der Altstadt von Berching (Archivbild). (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/manfredxy/imago)
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Die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Neumarkt ist wieder frei. Das eröffnet Ausflüglern neue Möglichkeiten ins Altmühltal – ganz ohne Auto.
Nach Monaten mit Ersatzverkehr ist die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Neumarkt wieder regulär befahrbar. Seit Anfang August verkehren dort wieder S-Bahnen und Regionalexpress-Züge. Damit werden auch mehrere Wanderziele im Naturpark Altmühltal für Nürnberger wieder deutlich einfacher erreichbar.
Besonders praktisch: Am Bahnhof Neumarkt schließt der Kanal-Altmühl-Express der Linie 515 an. Der Freizeitbus fährt über Berching und Beilngries bis nach Dietfurt an der Altmühl. Entlang seiner Strecke lassen sich gleich mehrere Wanderungen so planen, dass für Hin- und Rückfahrt kein Auto nötig ist. Die Freizeitlinie fährt in der Saison 2026 noch bis zum 1. November.
Von Nürnberg Hauptbahnhof bis Neumarkt benötigt die S3 laut VGN-Fahrplan rund 33 Minuten. Für die anschließende Fahrt von Neumarkt nach Berching gibt der VGN etwa 38 bis 39 Minuten an. Damit ist der Ausgangspunkt der ersten Wanderung von Nürnberg aus in rund einer guten Stunde reiner Fahrzeit erreichbar.
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Von der mittelalterlichen Stadt zum „grünen Kloster“
Diese Tour verbindet gleich drei Sehenswürdigkeiten: Berching, die Benediktinerabtei Plankstetten und Beilngries. Der VGN führt die Strecke unter dem Titel „Kloster-Kultur und Wasser-Wege im Sulz- und Altmühltal“. Sie ist rund zwölf Kilometer lang und mit etwa dreieinhalb Stunden reiner Gehzeit angegeben.
Los geht es an der Bushaltestelle Berching Vorstadt. Von dort lohnt zunächst ein Abstecher durch die historische Altstadt. Berching besitzt einen fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Mauerring mit 13 Türmen und vier Stadttoren. Die Befestigungsanlage stammt im Wesentlichen aus dem 15. Jahrhundert.
Wichtig für Besucher derzeit: Der begehbare Teil der Stadtmauer ist wegen Sanierungsarbeiten bis auf Weiteres gesperrt; auf einem Fußweg lässt sich die rund 1,4 Kilometer lange Anlage aber umrunden.

Benediktinerabtei Kloster Plankstetten: Hier führt die Tour vorbei (Quelle: imago)
Anschließend folgt die Wanderung der Schlaufe 22 des Altmühltal-Panoramawegs. Unterwegs passiert sie unter anderem das Kruzerloch, eine Karsthöhle, bevor die Benediktinerabtei Plankstetten erreicht wird.
