In einer Gaststätte in Karlsruhe sind nach Angaben der Stadt Zierfische unter Bedingungen gehalten worden, die erheblich gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Auslöser der Kontrolle war eine Bürgerbeschwerde. In einem zu kleinen Aquarium wurden Warm- und Kaltwasserfische gemeinsam gehalten – ohne Pflanzen oder Rückzugsmöglichkeiten. Außerdem fehlte geeignetes, artgerechtes Futter.
Fische leiden unter tierschutzwidriger Haltung
Auf der Theke des Lokals stand ein rundes Glas, in dem ein einzelner Fisch gehalten wurde. Das Glas verfügte nicht über Beleuchtung, Heizung oder einem Filter. Eine solche Haltung sorgt bei den Tieren für dauerhaften Stress und unnötiges Leid. Fische dürften nicht als preisgünstige Dekorationsobjekte genutzt werden, betont die Stadt.
Betreiber bringen Fische teilweise privat unter
Gegen die Betreiber läuft inzwischen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Wie der SWR berichtet, haben die Betreiber die Fische inzwischen anderweitig untergebracht. Sie werden nun privat gehalten. Einige Goldfische befinden sich jedoch weiterhin im Aquarium der Gaststätte. Dort sollen die Haltungsbedingungen inzwischen angepasst worden sein.