Peter Dausend fragt sich, wen er in Berlin bloß wählen soll.

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Artikelzusammenfassung

Berlin wirkt im Wahlkampf wie eine Stadt, die sich dauernd relauncht, während ihre Parteien im Achtzigerjahre-Loop festhängen. Mit Blick auf die Abgeordnetenhauswahl am 20. September zerlegt der Text die üblichen Entscheidungsraster – kleinstes Übel, unberlinerischste Spitzenkandidaten, kreativstes Plakat – und zeigt mit spitzer Feder, wie wenig davon politisch trägt. Erst kippt das vermeintlich kleinere Übel als altbekannter Rohrkrepierer um, dann entpuppt sich das Kandidatenfeld von CDU, Linken, Grünen und SPD als Casting der Zugezogenen, ohne dass dadurch automatisch frischer Wind ins Berliner Betriebssystem käme. Also zoomt der Artikel auf die Plakat-Performance: Volt punktet mit dem rotzigen Claim „unf*ck Berlin“, Die Partei mit ihrem satirischen Dauerbrenner, und die SPD liefert unfreiwillige Comedy, wenn sie den Mietenwahnsinn beenden will, den sie selbst mitproduziert hat. Am Ende bleibt eine hübsch böse Pointe mit ernstem Kern: Wenn nicht nur Berlin, sondern vor allem die Berliner Parteien „unf*ckt“ würden, wäre die Wahlentscheidung vielleicht endlich mehr als ein zynisches Lesser-Evil-Game.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Berliner Abgeordnetenhauswahl: Am 20. September wird in Berlin gewählt. Zumindest beim Wahlplakat liegen in puncto Kreativität zwei Parteien vorn.

Am 20. September wird in Berlin gewählt. Zumindest beim Wahlplakat liegen in puncto Kreativität zwei Parteien vorn.
© Getty Images

Berlin hat sich seit dem Mauerfall dreimal neu erfunden, nur den Parteien dort ist die Wilmersdorfer Witwenhaftigkeit der Achtzigerjahre nicht auszutreiben. Angesichts dieses beklagenswerten Zustands sieht man sich als mündiger Bürger bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl stets mit der schier unbeantwortbaren Frage konfrontiert, wem man denn nun seine Stimmen geben soll. Am 20. September ist es wieder so weit. Da »Hauptsache, nicht AfD« zwar eine notwendige, aber noch keine hinreichende Entscheidung ist, bleiben, auf den ersten Blick zumindest, noch die Optionen »kleinstes Übel«, »der/die unberlinerischste Spitzenkandidat/-in« und »kreativstes Wahlplakat«.