Der Karlsruher SC blickt auf eine bewegte Pokalgeschichte zurück. Schon zweimal konnte der Verein den Pokal in den Händen halten. Nach dem Ausscheiden in der zweiten Runde im letzten Jahr, hoffen Fans, dass dieses Mal mehr für die Mannschaft drin ist. Trainer Maximilian Senft spricht beim Gegner aus Münster auf der Pressekonferenz am Mittwoch, 19. August, von einem schweren Los für die erste Pokalrunde. Die DFB-Pokalpremiere des Österreichers wird somit gleich zum Härtetest.

Wer steht am Freitag im Kader?

Zwar gibt Senft keine eindeutigen Informationen zur Aufstellung – dafür zum aktuellen Stand bei den verletzten Spielern: Toptorjäger der Saison Moritz Broschinski, sowie Shio Fukuda hätten wieder voll mittrainiert. Bei Fukuda könnte es dennoch eher eng werden. Neuzugang Sandro Tremoulet wäre ebenfalls nach seinem transferbedingten Trainingsrückstand wieder auf einem guten Weg und hätte schon ein höheres Fitnesslevel als in den letzten Wochen. Die endgültige Entscheidung wer im Kader steht, sei jedoch noch nicht gefallen.

Moritz Broschinski. (Archivbild)

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Moritz Broschinski. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

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Moritz Broschinski. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

Den 17-jährigen John Davis Meyer lobt Senft für seine Spielfreude bei seinem Debüt vergangenen Samstag. Insgesamt habe er gegen den FCK viel Mut bewiesen. „Am Freitag könnte er wieder eine wichtige Rolle spielen“, sagt Senft. Auch Louey Ben Farhat könnte laut Senft erneut wichtig werden. „Ich bin heilfroh, dass er Teil des Kaders ist“, bekräftigt er. Die unklare Wechselsituation verunsichere ihn nicht, das einzige Problem sei nach wie vor Ben Farhats Trainingsrückstand.

John Davis Meyer. (Archivbild)

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John Davis Meyer. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

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John Davis Meyer. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

Louey Ben Farhat. (Archivbild)

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Louey Ben Farhat. (Archivbild)
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Louey Ben Farhat. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

Die Meinung des Trainers zum Gegner.

Preußen Münster und der KSC sind in der Liga bis jetzt beide ungeschlagen. Maximilian Senft schätzt den Gegner als Mannschaft mit gutem Plan ein. Vor allem bei Standardsituationen sei das Team von Trainer Thomas Wörle äußerst gefährlich. „Solche Momente können ein Pokalspiel entscheiden“, sagt Senft.

„Größte Nationalteams machen es vor“

Das Thema Standards spiele auch in der Vorbereitung auf das kommende KO-Spiel eine größere Rolle. Da diesmal ein Elfmeterschießen ebenso im Bereich des Möglichen ist, wird sich konkret für diese Situation gewappnet. Elfmeter lasse er gerne trainieren, sagt der KSC-Trainer: „Die größten Nationalteams machen es vor, wie man sich auf sowas vorbereitet.“

Pressekonferenz vom 19.08.2026.

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Pressekonferenz vom 19.08.2026.
Foto: Paul Mayer

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Pressekonferenz vom 19.08.2026.
Foto: Paul Mayer

Die Ziele im Pokal.

Anders als bei den Zielen in der Liga hält sich der KSC beim Pokal eher bedeckt. Dort sei ein Spiel ganz anders als in der Liga, betont der Trainer. „Es gibt keine zweite Chance, aber genau diese extreme Brisanz macht den besonderen Reiz des Wettbewerbs aus“, sagt Senft. Über die hohen Preisgelder fürs Weiterkommen sollte man sich nicht zu viel beschäftigen, stellt der KSC-Coach auf Nachfrage klar. Ihm seien die finanziellen Auswirkungen dennoch bewusst. Für das Überstehen der ersten Runde beträgt die Prämie bereits 211.886 Euro, für den Gewinn des Wettbewerbs winken über die Saison hinweg rund 11 Millionen Euro.