Der Architektenentwurf aus dem Haus Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG und Knight Architects zeiht eine neue Carolabrücke von unten. Menschen sitzen im Gras und genießen am Fuße der Brücke ihre Freizeit.

AUDIO: Gremium benennt Favorit zum Neubau der Carolabrücke (1 Min)

Dresden

Stand: 19.08.2026 15:49 Uhr

Das Begleitgremium für den Wiederaufbau der Carolabrücke empfiehlt einen Favoriten für die neue Carolabrücke. Bei den Dresdner Bürgerinnen und Bürgern lag allerdings ein anderer Entwurf vorn. Damit steht fest, über welchen Entwurf der Stadtrat am 3. September abstimmen wird.

von MDR SACHSEN

Ein Handy liegt auf einer Laptoptastatur. Das Display zeigt das Google Logo

Nachrichten personalisieren

Das Begleitgremium für den Wiederaufbau der Carolabrücke hat einen Favoritenentwurf für den Neubau benannt. Es empfiehlt dem Dresdner Stadtrat, das Planungsteam Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG (LAP) und Knight Architects zu beauftragen. Die Entscheidung fiel am Dienstagabend bei der abschließenden Beratung über die vier Entwürfe. Das teilte die Dresdner Stadtverwaltung mit.

Dem Begleitgremium gehören Vertreter der Stadtratsfraktionen sowie von Verkehrs-, Wirtschafts- und Umweltverbänden und Kammern an. Es spricht eine Empfehlung aus, die in die Entscheidung des Stadtrates einfließt, und unterstützt den Planungsprozess beratend.

Knappe Entscheidung für Carolabrücken-Entwurf

Bei der abschließenden Beratung des Begleitgremiums fiel die Entscheidung knapp aus. Für den Vorschlag von LAP und Knight Architects stimmten 14 Mitglieder des Begleitgremiums. Zwölf votierten für den Entwurf von FHECOR Deutschland GmbH und TSSB Planungsgesellschaft.

Bei der Beratung seien sowohl die Empfehlung des Expertengremiums als auch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung berücksichtigt worden. Der empfohlene Siegerentwurf bildet nun die Grundlage für den Beschlussvorschlag in der Vorlage, über die der Stadtrat am 3. September abstimmen wird. Anschließend soll das ausgewählte Planungsteam mit der nächsten Planungsphase beauftragt werden. Der Baubeginn ist für Mai 2028 vorgesehen.

Man sieht einen Architektenentwurf für die Carolabrücke in Dresden vom Architekturbüro FHECOR Deutschlanfd GmbH und TSSB Planungsgesellschaft

Der Favorit bei der Bürgerabstimmung war der Entwurf von FHECOR und TSSB.

Bürgerfavorit landet auf Platz zwei

Beim Online-Voting „carolaVOTE“ hatten mehr als 25.800 Menschen ihre Meinung zu den vier Entwürfen abgegeben. Dabei lag jedoch der Entwurf von FHECOR und TSSB knapp auf Platz eins. Der nun vom Begleitgremium empfohlene Entwurf kam bei den Umfrage-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern auf Platz zwei.

Anders als die Teilnehmer des Online-Votings hatte bereits das Expertengremium um den Dresdner Brückenexperten Steffen Marx den Entwurf von LAP und Knight Architects auf Platz eins gesetzt. Dieser Einschätzung schließt sich nun auch das Begleitgremium an.

Mehr zum Thema

Man sieht einen Architektenentwurf für die Carolabrücke in Dresden vom Architekturbüro FHECOR Deutschlanfd GmbH und TSSB Planungsgesellschaft

Dresden Baubürgermeister Stephan Kühn (re.) und de rLeiter des Tiefbauamtes Abteilung Brücken, Jolger Kalbe (li.9 heben vorsicvhtig ein großes Brückenmodell aus Papier an und setzen es in einer angedeutenen Stadtlandschaft ab.

Bürgerdialog zu Entwürfen

Dresden Baubürgermeister Stephan Kühn (re.) und de rLeiter des Tiefbauamtes Abteilung Brücken, Jolger Kalbe (li.9 heben vorsicvhtig ein großes Brückenmodell aus Papier an und setzen es in einer angedeutenen Stadtlandschaft ab.

MDR (kav)