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Frankfurt am Main – Die 358 Passagiere von Flug LH 430 hatten sich auf einen rund neunstündigen Flug von Frankfurt nach Chicago (USA) eingestellt. Doch plötzlich gab es eine Notlage an Bord. Die Lufthansa-Maschine drehte über dem Nordatlantik ab, flog eine enge Schleife und landete außerplanmäßig in Schottland.

Auf Nachfrage erklärte die Lufthansa, an Bord des Jumbojets habe es einen medizinischen Notfall gegeben. „Ein Passagier ist betroffen. Es wurde Luftnotlage erklärt, um eine priorisierte Landung zu erbitten und den Passagier schnellstmöglich medizinisch versorgen zu können“, sagt Sprecherin Anja Lindenstein zu BILD. Gegen 14.25 Uhr deutscher Zeit landete die 747-8-Maschine sicher in Glasgow.

So geht es für die Passagiere von LH 430 weiter

Das Alter des Passagiers und die Ursache des medizinischen Notfalls blieben zum Schutz des Betroffenen unklar. Flug LH 430, der in Frankfurt mit rund 30 Minuten Verspätung um 11.24 Uhr gestartet war, soll noch am Donnerstag erneut Richtung USA fliegen.

Der Lufthansa-Jumbojet drehte über dem Nordatlantik ab und landete in Glasgow (Schottland)

Der Lufthansa-Jumbojet drehte über dem Nordatlantik ab und landete in Glasgow (Schottland)

Foto: Flightradar24

„Sobald der erkrankte Passagier erstversorgt, sein Gepäck ausgeladen und das Flugzeug erneut betankt ist, wird der Flug nach Chicago fortgesetzt“, so Lindenstein. Ursprünglich war die Landung für 12.55 Uhr Ortszeit am Flughafen in Chicago geplant.