Jahrelang galt Europas Börsenstruktur als Nachteil. Jetzt entdecken internationale Investoren genau diese Mischung aus Industrie, Banken und moderaten Bewertungen neu. Und profitieren davon.
Europa war an den Kapitalmärkten lange das Gegenmodell zu den USA – und meistens nicht im positiven Sinn. Zu wenig Technologie, zu wenig künstliche Intelligenz, zu viel Industrie, Banken und
klassische Old Economy. Während US-Indizes von wenigen Mega-Caps nach oben gezogen wurden, galten Europas Märkte als strukturell träge. Genau diese Schwäche entwickelt sich 2026 jedoch zunehmend zu
einem Vorteil.
Internationale Investoren entdecken Europa wieder als eigenständiges Anlagethema. Laut Goldman Sachs verzeichnen europäische Aktien in diesem Jahr – abgesehen von 2021 – die stärksten
Zuflüsse seit rund einem Jahrzehnt. Bemerkenswert ist vor allem, woher das Geld kommt: Die Nachfrage wird fast vollständig von ausländischen Anlegern getragen, wie aus Bloomberg-Daten
hervorgeht.
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
wallstreetONLINE Redaktion
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