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München (Bayern) – Fast ein Monat in Südfrankreich, ein Traumhaus mit Pool, Sonne satt – eigentlich die perfekte Auszeit. Doch bei Bushido (47) und Anna-Maria Ferchichi (44) wurde diesen Sommer aus dem Luxus-Urlaub ein echter Familien-Stresstest.
In ihrem Podcast „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ packen die beiden jetzt aus, wie sehr es während ihrer vier Wochen in Südfrankreich gekracht hat – zwischen den Kindern, aber auch zwischen ihnen als Ehepaar.

Anna-Maria und Bushido sind seit 14 Jahren verheiratet. Wie viele andere Paare kennen auch sie Stress und Streit in der schönsten Zeit des Jahres: Der Urlaubssaison
Foto: ddp socialmediaservice
Als Anna-Maria fragt: „Wollen wir noch ein bisschen über unseren Urlaub reden?“, kommt von Bushido prompt: „Ungerne.“ Denn: Die Ferchichis waren nicht gerade zu zweit unterwegs. Anna-Maria zählt auf, dass mit Haushälterin, Personenschützer und Au-pair insgesamt 15 Leute gemeinsam reisten. Plötzlich hieß es: selbst einkaufen, Essen organisieren und den Alltag für 15 Menschen stemmen. Bushido: „Wir sind da wirklich jeden Tag einkaufen gefahren. Das würde ich auch nicht noch mal so machen.“
Nach zwei Wochen begann der Ferchichi-Zoff
Und je länger der Urlaub dauerte, desto dünner wurden offenbar die Nerven. „Nach zwei Wochen hatten die dann keinen Bock mehr“, erzählt Anna-Maria über die älteren Kinder. Und nicht nur bei denen hing der Haussegen schief.

Anna-Marias und Bushidos älteste Tochter Aaliyah (14) ist ein großer Pferde-Fan. Sie und ihre Geschwister vermissten in dem langen Urlaub nicht nur ihre Freunde, sondern auch die Tiere schmerzlich
Foto: anna_maria_ferchichi/Instagram
Anna-Maria gesteht: „Dann wurde die Situation zwischen Anis und mir sehr angespannt. Also wir haben viel gestritten.“ Zwar sei es kein lautes Anschreien gewesen, doch die Spannungen seien sogar nach der Rückkehr noch geblieben.
Anna-Maria machte sich um Ehe „Gedanken“
Für Anna-Maria ein Warnsignal, nach dem Urlaub habe sie sich auch „wegen unserer Ehe“ viele Gedanken gemacht. Ihr Fazit: „Das war seelisch auch anstrengend.“
Auch mit den Kindern gab es Zoff. Als Anna-Maria die Handyzeit der älteren Kids begrenzte, war Mama plötzlich unten durch: „Dann war ich persona non grata.“ Dazu Streitereien unter den Geschwistern, Erziehungsstress und kaum Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen. Anna-Maria: „Dann waren die fies zueinander, dann musst du bestrafen oder sagen: Hey, das geht nicht. Und dann kippt die Stimmung halt einfach.“
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Besonders bitter für das Ehepaar: Zeit für Zweisamkeit? Fehlanzeige! Obwohl Anna-Marias Schwester nur rund 20 Minuten entfernt wohnte, habe sie es während des gesamten Aufenthalts nicht einmal geschafft, sie allein zu besuchen. Auch ein romantisches Dinner mit Bushido fiel aus. Anna-Maria: „Ich hatte gedacht, ich kann mal essen gehen, oder wir gehen mal abends schön essen oder so, oder wir gehen mal aus.“
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Ihre Erkenntnis nach vier Wochen Großfamilien-Urlaub: „Ich habe einfach gemerkt, dass für uns als Paar da gar nichts überbleibt bei so einem Urlaub, wenn man vieles selber macht.“
Deshalb soll jetzt Schluss sein mit dem wochenlangen Familien-Exil im Süden. Ausgerechnet ein Kurztrip an den Tegernsee brachte Anna-Maria auf die neue Idee. Sie schwärmt: „Das ist so ein schöner Fleck und wir fahren von uns aus 45 Minuten mit Stau, also easy.“

Nach vier Wochen Luxus-Urlaub weiß diese Großfamilie jetzt offenbar ganz genau: Manchmal ist weniger Urlaub tatsächlich mehr Erholung
Foto: anna_maria_ferchichi/Instagram
Denn auch die Kinder werden älter und haben offenbar immer weniger Lust, vier Wochen mit Mama und Papa im Ferienhaus festzusitzen. Freunde und Pferde fehlen ihnen.
Für den nächsten Sommer wollen die Ferchichis deshalb umplanen. Statt die Kinder einen Monat lang mit in den Urlaub zu nehmen, sollen es künftig kürzere gemeinsame Reisen sein. Anna-Maria: „Wir zwingen die Kinder aber auch nicht mehr, einen Monat mit uns in den Urlaub zu fahren.“