Reparatur dauert länger
Bahnstrecke bleibt gesperrt – Folgen für Nürnberger Reisende
Aktualisiert am 21.08.2026 – 11:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein ICE (Archivbild): Wegen Schäden an Schienen und Schwellen kommt es zu Einschränkungen zwischen Nürnberg und Stuttgart. (Quelle: Harry Koerber/imago-images-bilder)
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Bahnstrecke zwischen Crailsheim und Aalen bleibt länger gesperrt als geplant. Das hat noch bis Ende August folgen für den Fern- und Regionalverkehr Richtung Nürnberg.
Bahnreisende zwischen Nürnberg und Stuttgart müssen weiter mit Einschränkungen rechnen. Die Strecke zwischen Crailsheim und Aalen kann nicht wie geplant wieder freigegeben werden. Die IC-Linie 61 zwischen Stuttgart und Nürnberg wird deshalb weiterhin umgeleitet. Dadurch kommt es laut Bahn zu Haltausfällen in Aalen Hbf sowie zu Verspätungen von etwa 15 Minuten.
Laut Informationen vom Freitag geht die Deutsche Bahn davon aus, dass die Arbeiten noch bis Sonntag, 30. August, andauern werden. Eigentlich sollte der Bahnverkehr bereits am Donnerstag ab 7.00 Uhr wieder aufgenommen werden. In der Nacht seien unter anderem Reparaturen an beschädigten Schwellen versucht worden, sagte ein Bahnsprecher. Die Arbeiten hätten bislang jedoch nicht abgeschlossen werden können.
Bahn meldet Schäden an Schienen und Schwellen
Grund für die Sperrung sind mehrere Schäden an der Strecke. Nach Angaben der Bahn besteht unter anderem der Verdacht auf gebrochene Schienen. Zudem habe sich der Abstand zwischen den Schienen verändert, auch Schwellen seien beschädigt.
Neben dem Fernverkehr ist auch der Regionalverkehr betroffen. Der MEX 13/RE1 fällt während der Reparaturarbeiten weiter aus. Zwischen Aalen Hauptbahnhof und Crailsheim fahren bis einschließlich Freitag Ersatzbusse mit Zwischenhalten.
Schon zuvor Schäden auf Strecke nach Nürnberg
Bereits mehr als eine Woche zuvor hatte die Deutsche Bahn hitzebedingte Schäden auf der Fernverkehrsstrecke zwischen Stuttgart und Nürnberg gemeldet. Nach Angaben des Unternehmens sind Schienen und Weichen bei extremen Temperaturen besonders anfällig.
Die Schäden seien teilweise nicht mit bloßem Auge zu erkennen und verteilten sich auf mehrere Abschnitte der Strecke, unter anderem bei Crailsheim und Aalen, hatte eine Bahnsprecherin erklärt.
