IS-Anhängerin soll Anschlag auf Parlamentsgebäude geplant haben

Eine Anhängerin der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) soll einen Anschlag auf das Parlamentsgebäude des US-Bundesstaates New York geplant haben. Die Frau wurde wegen Terrorismus-Verdachts angeklagt, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht. Demnach sagte die 35-Jährige einem Informanten der US-Bundespolizei FBI, dass sie das Kapitol in Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates, „zerstören“ und „Senatoren töten“ wolle.

Die Frau war Berichten zufolge zum Islam konvertiert und hatte sich im Internet als lautstarke IS-Unterstützerin hervorgetan. Unter anderem habe sie ihre Unterstützung für die Attentäter vom 11. September 2001 erklärt. Die 35-Jährige sagte dem FBI-Informanten laut Anklage, sie wolle „gezielt Picknicks in der Nähe des Kapitols abhalten, um die Sicherheitsvorkehrungen zu beobachten“. Über eine verschlüsselte Messenger-App habe sie erklärt: „Ich will so viel wie möglich von dem Gebäude zerstören und die Senatoren töten, während sie tagen.“

Hochrangiger Berater verlässt US-Regierung

Der Leiter der Abteilung für Gesetzgebungsangelegenheiten von Präsident Donald Trump wird voraussichtlich in den kommenden Wochen das Weiße Haus verlassen, wie ein Vertreter der Trump-Regierung am Mittwoch gegenüber dem Sender CNN erklärte. James Braid fungierte während Trumps gesamter zweiter Amtszeit als wichtigster Verbindungsmann des Präsidenten zwischen dem Westflügel und dem Capitol Hill. Braid soll einen neuen Job in der Privatwirtschaft haben. Trump bestätigte später die Personalie auf Truth Social.

Trump will Zahl der Raketenstarts erhöhen

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag (Ortszeit) eine Anordnung zur drastischen Erhöhung von Raketenstarts für die US-Raumfahrt unterzeichnet. Das Weiße Haus will bis 2030 jährlich mindestens 1.000 Starts und Rückflüge ermöglichen. Mit den Rückflügen ist die Wiederverwendbarkeit der Raketen gemeint, die auch als Schlüssel für eine so hohe Anzahl von Flügen gilt.

Die Zahl der Starts lag im vergangenen Jahr bei 178 und war damit zehnmal höher als noch 2013. Trumps neue Anordnung ruft die Behörden dazu auf, die gemeinsame Entwicklung von Infrastruktur für den Weltraumtransport mit privaten Partnern zu fördern. Genehmigungsverfahren und Umweltprüfungen sollen zudem beschleunigt sowie ausreichende Funkfrequenzen für die Raketenstarts sichergestellt werden.

Umfrage zeigt: Trumps Kronprinzen hätten 2028 schlechte Karten

Mehr als zwei Jahre vor der nächsten Präsidentschaftswahl zeichnet eine Umfrage ein ungünstiges Bild für die US-Republikaner. In einer neuen Erhebung des Emerson College liegen mehrere demokratische Politiker in hypothetischen Duellen vor den republikanischen Favoriten auf die Kandidatur, Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio. Das Institut befragte vom 16. bis 17. August 1.000 sogenannte wahrscheinliche Wähler. Ex-Verkehrsminister Pete Buttigieg, Senator Jon Ossoff, Gouverneur Gavin Newsom und Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris kommen in Paarungen gegen Vance jeweils auf 49 Prozent, während Vance zwischen 44 und 45 Prozent erreicht. Auch gegen Rubio liegen Buttigieg, Ossoff und Newsom vorn.

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