Herbert Grönemeyer nach Konzert in Dortmund angezeigt
Staatsanwaltschaft prüft Aussagen


Redakteur

Herbert Grönemeyer bei seinem Konzert im Februar in der Dortmunder Westfalenhalle.


Herbert Grönemeyer bei seinem Konzert im Februar in der Dortmunder Westfalenhalle. © Stephan Schütze

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Im Juli 2027 füllt Herbert Grönemeyer wieder die Dortmunder Westfalenhalle. Sein bislang letztes Gastspiel aus dem Februar dieses Jahres beschäftigt jetzt die Ermittlungsbehörden.

Als der Musiker auf der Bühne über gesellschaftliche Entwicklungen im Land sprach, soll er die Formulierung „rechte Ratten“ benutzt haben. Deshalb haben zwei Personen im Nachgang Strafanzeige gegen den Bochumer wegen Volksverhetzung erstattet. Die Staatsanwaltschaft Dortmund bestätigt entsprechende Medienberichte.

Anfangsverdacht wird geprüft

Korrigiert werden allerdings Formulierungen von Online-Portalen, die von bereits aufgenommenen Ermittlungen gegen Grönemeyer handeln. Wie bei jeder Anzeige prüfe man aktuell erst, ob überhaupt ein Anfangsverdacht besteht, um Ermittlungen einzuleiten, teilt Staatsanwältin Sonja Frodermann gegenüber unserer Redaktion mit. Eine Entscheidung darüber sei noch nicht getroffen.

Eine der beiden Anzeigen sei in Hamburg erstattet worden und es sei schon bekannt, dass eine der anzeigenden Personen nicht selbst beim Konzert vor Ort war. Die andere Person habe sich bislang auf entsprechende Nachfrage nicht zurückgemeldet, so Frodermann.