Genau an dem Ort im heutigen Berliner Westen, wo im 13. Jahrhundert das Dorf Lietzow entstanden war, eröffnete 1889 die Stadt Charlottenburg ihre Feuerwache – samt Pferdestall, Werkstätten und einem Wohngebäude für den Hauswart. Das Bezirksamt Charlottenburg verlagerte die Feuerwache 1965 auf ein Gelände nördlich der Spree. In den 1980er Jahren übernahm der Malteser Hilfsdienst das Baudenkmal in der Straße Alt-Lietzow als Standort für Intensivtransport- und Rettungswagen. Doch im Juni 2025 zogen die Malteser wieder aus. Seitdem steht der vierstöckige Ziegelbau leer.