Handball | DHB-Pokal

Stand: 21.08.2026 21:39 Uhr

Bundesliga-Aufsteiger HC Leipzig ist im Pokal schon in Runde eins ausgeschieden, verlor das Derby beim HC Rödertal. Der SV Union Halle-Neustadt zitterte sich derweil bei Drittligist Frankfurt weiter.

von Sport im Osten

Für Bundesliga-Aufsteiger HC Leipzig ist schon in der ersten Runde des DHB-Pokals Endstation. Das Team von Trainer Erik Töpfer verlor bei Zweitligist HC Rödertal mit 22:23. „Wir sind an den eigenen Schwächen gescheitert“, sagte der HCL-Coach. Rödertal-Trainerin Maike Daniels freut sich: „Wir sind mit zehn Feldspielern angetreten. Das haben wir ganz gut gemacht.“

Video:
Rödertal-Trainerin Maike Daniels: „Am Ende war es 50:50“ (1 Min)

HC Leipzig lässt am Ende zwei Siebenmeter liegen

Der HC Leipzig hatte schon in der ersten Halbzeit große Probleme. Nach einem guten Start und einer 5:2-Führung ging beim HCL nichts mehr, die Gastgeberinnen dagegen spielten erfrischenden Handball und drehten die Partie in eine 12:8-Führung. Torfrau Larissa Schutrups ragte da beim starken Zweitligisten noch heraus. Nelly Gonschorek gelang für Leipzig mit dem Pausenpfiff noch der neunte Treffer.

Nach der Pause hielt der Zweitligist das Tempo hoch und zog sogar auf 20:14 /43.) davon. Danach steigerten sich die Leipzigerinnen, während bei Rödertal ein wenig die Puste ausging. Es wurde spannend, eng, nach 55 Minuten stand es nur noch 22:21. Und es sollte noch richtig dramatisch werden. Der HC Leipzig hatte noch zwei Siebenmeter, um sich in die Verlängerung zu retten. Doch beide Würfe gingen nicht rein, Rödertal jubelte.

Halle-Neustadt zittert sich in Frankfurt ins Ziel

Halles Trainer Pether Krautmeyer

Halles Trainer Pether Krautmeyer sah einen schwachen Auftritt seines Teams.

Die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt haben die nächste Runde im DHB-Pokal erreicht, sich dabei aber nicht mit Ruhm bekleckert. Bei Drittligist Frankfurter HC ging der Bundesligist als klarer Favorit in die Partie, setzte sich am Ende knapp mit 28:26 durch. Doch das Team von Trainer Pether Krauthmeyer tat sich in der ersten Halbzeit extrem schwer, konnte sich nicht entscheidend absetzen. Die Gastgeberinnen hielten stark dagegen, lagen nur mit 13:14 zur Pause zurück. Nach der Pause sah es zunächst danach aus, als würde Halle nun entscheidend davonziehen. Doch auch ein Sechs-Tore-Vorsprung (17:23/42.) brachte keine Sicherheit. Frankfurt kam wieder heran, weil Halle sich viele Fehlwürfe leistete. Und in der letzten Minute hatte der krasse Außenseiter die Chance auf den 27:27-Ausgleich, Joana Pires traf aber nur die Latte. Lynn Holtmann erlöste mit dem Schlusspfiff den Favoriten.

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Drei Bälle liegen auf einem Handballfeld.