Handball | DHB-Pokal
Stand: 21.08.2026 22:28 Uhr
Der SC DHfK Leipzig ist in der ersten Runde des DHB-Pokals ausgeschieden. In der Sporthalle am Hallo unterlagen die Leipziger am Freitag (21. August 2026) in einem Zweitliga-Duell dem Tusem Essen nach doppelter Verlängerung mit 33:36 (16:15, 26:26, 31:31). Dessau-Roßlau machte es besser und steht in Runde zwei.
Leipzig erwischte einen schwachen Start und lag nach 15 Minuten bereits mit 4:8 zurück. Erst nach und nach fand der Favorit in die Partie: Erst mit dem Tor zum 13:13 gelang der Ausgleich und Blaer Hinriksson erzielte kurz darauf die erste Führung für den SC DHfK. Mit einem knappen 16:15 für die Mannschaft von Frank Carstens ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich Leipzig zunächst etwas ab und führte in der 37. Minute mit 20:18, doch Essen blieb dran, glich zum 23:23 aus und machte die Begegnung zu einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen.

Es war ein packender Pokal-Fight zwischen Essen und Leipzig.
Ein Kempa-Trick von Lukas Binder und Staffan Peter zum 24:23 war ein Höhepunkt aus Leipziger Sicht. In der Schlussminute der regulären Spielzeit schien Leipzigs Staffan Peter mit dem Treffer zum 26:25 den Sieg erzielt zu haben, doch Felix Göttler rettete Essen noch in die Verlängerung.
Dort wechselte die Führung mehrfach. Der SC DHfK lag unter anderem durch Treffer von Moritz Preuß und Fritz-Leon Haake mit zwei Toren vorn, konnte den Vorsprung aber nicht über die Zeit retten. Nach 70 Minuten stand es 31:31.
In der zweiten Verlängerung setzte sich Essen schließlich entscheidend ab. Felix Göttler brachte die Gastgeber mit 33:32 in Führung und damit auf die Siegerstraße.
Dessau-Roßlauer HV erreicht 2. Runde
Anders als der SC DHfK Leipzig ist der Dessau-Roßlauer HV erfolgreich in den DHB-Pokal gestartet. Der Zweitligist gewann in der ersten Runde beim Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen mit 32:28, obwohl er zur Halbzeit noch mit 16:19 zurückgelegen hatte.
Dank einer deutlich verbesserten Abwehrleistung nach der Pause drehte der DRHV die Partie und zog in die zweite Pokalrunde ein. Bester Werfer war Kapitän Marcel Nowak mit neun Toren.

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