Übersicht:
Hansa Rostock – VfB Stuttgart 0:4 (0:2)
Der Erstligist und letztjährige DFB-Finalist Stuttgart hat seinen Einstand in den diesjährigen Pokal souverän absolviert. Gegen Hansa Rostock aus der Dritten Liga ließen die Schwaben keine Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und gewannen mit 4:0. Neuzugang Dženan Pejčinović gab dabei ein perfektes Debut und schoss gleich drei Tore (18., 37., 82. Minute). Auch Tiago Tomás traf (74.).
Wegen des Einsatzes von Pyrotechnik im Fanblock von Hansa Rostock wurde das Spiel dabei kurzzeitig unterbrochen. Schiedsrichter Sascha Stegemann ließ aber nach einigen Minuten weiterspielen. Wegen der Unterbrechung gab es eine ungewöhnlich lange Nachspielzeit von acht Minuten, in denen beide Mannschaften das Spiel aber recht entspannt auslaufen ließen.
SV Waldhof Mannheim – 1. FC Kaiserslautern 0:1 n.V. (0:0)
Im Südwestderby zwischen Mannheim und Kaiserslautern brannte im Mannheimer Carl-Benz-Stadion von Anfang an die Luft: Zahlreiche Pyros und Raketen vernebelten zwischendurch fast vollständig die Sicht auf das Feld, führten zu ersten Spielunterbrechungen und ließen auch nach Wiederanpfiff nur erahnen, was sich auf dem Feld abspielte. In dem hart umkämpften Spiel behielten dabei mal die Gastgeber, mal die Gäste aus Kaiserslautern die Oberhand, konnten sich aber nicht durchsetzen.
Pyrotechnik im Kaiserslautern-Fanblock. © Daniel Meyer/imago images
Nach Abpfiff der regulären Spielzeit kam es dann zu einer Rudelbildung unter den Spielern, was von den Fans mit weiterer Pyrotechnik begleitet wurde. Als FCK-Fans Feuerwerk in Richtung der Tribünen schossen und Mannheim-Anhänger den Platz stürmten, wurde das Spiel erneut unterbrochen. Polizeikräfte mit Pferden und Hunden versuchten, die Situation unter Kontrolle zu bringen, Vereinsvertreter sprachen mit den Fanblocks. Nach einer halben Stunde kehrten die Teams zurück auf das Spielfeld.
© unsplash.com
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Die Verlängerung lief dann zumeist besser für Kaiserslautern. Das Team spielte sich mehrere gute Chancen heraus, konnte sie aber nicht verwandeln. Kurz vor Ende war es dann aber doch soweit: Ibrahim Kanaté stand gut vor dem Tor und brachte sein Team in der 120. Minute in Führung. Fast hätte Mannheim es doch noch ins Elfmeterschießen geschafft, eine große Chance von Terrence Boyd fand aber nicht ins Tor.
SC St. Tönis 11/20 – Eintracht Frankfurt 0:11 (0:10)
In ihrem ersten
DFB-Pokal-Spiel der Saison hat die Eintracht Frankfurt einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Ganze zehn Tore schossen die Fußballer der ersten
Liga gegen den SC St. Tönis im ersten Durchgang. Die Tore erzielten
Jonathan Burkhardt (4., 29., 41.), Robin Koch (10.), Ayoube Amaimouni
(17.), Can Uzun (34., 36.), Elias Baum (44.), Younes Ebnoutalib (45.+2)
und Mario Götze (45.+6). In der zweiten Hälfte verteidigte St. Tönis
dann deutlich besser und es sah kurz so aus, als könne der Sportclub das
Ergebnis halten. Lenni Castrop, der jüngere Bruder von Borussia-Mönchengladbach-Profi Jens Castrop hatte sogar die Chance auf den Ehrentreffer, scheiterte aber an Eintracht-Torwart Kauã Santos (57.). In der 87. Minute traf dann Farès Chaïbi zum Endstand von 11:0 aus Sicht der Eintracht.
Preußen Münster – Karlsruhe SC 1:2 (1:0)
Der Zweitligist Karlsruhe hat gegen Preußen Münster einen Rückstand gedreht. Zunächst lag das Team gegen die Westfalen durch ein Tor von Montell Ndikom in Führung (35.). In der zweiten Hälfte setzte sich der Favorit jedoch durch den Ausgleich von Marvin Wanitzek in der 69. und den Siegtreffer von Sebastian Jung in der 81. Minute doch durch. Ganz kurz vor Schluss (90.+5) kassierte Münsters Samuel Althaus noch eine Rote Karte wegen groben Foulspiels.
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