Bonn. Die Vollsperrung der Nordbrücke stellt Autofahrerinnen und Autofahrer in Bonn und der Region weiterhin vor erhebliche Herausforderungen. Besonders zu den Stoßzeiten kommt es zu Staus und Behinderungen. Mit einer neuen Plakatkampagne wollen Wirtschaftsverbände und die Stadt Bonn nun dafür werben, die Bundesstadt dennoch weiterhin für Einkäufe, Gastronomie und Kulturangebote zu besuchen.

Unter dem Motto „Bonn unerreichbar? Ja, unerreichbar gut!“ sollen ab Montag, 24. August, verschiedene Werbemotive auf digitalen Werbeflächen in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis zu sehen sein. Nach Angaben der Stadt und der beteiligten Wirtschaftsorganisationen soll die Kampagne darauf aufmerksam machen, dass Bonn trotz der derzeit schwierigen Verkehrssituation weiterhin gut erreichbar sei – etwa mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder außerhalb der Hauptverkehrszeiten.

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An der Finanzierung der Aktion beteiligen sich laut Mitteilung unter anderem die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, City Marketing e.V., der Einzelhandelsverband Bonn Rhein-Sieg Euskirchen, DEHOGA Nordrhein, die Hotel- und Gaststätteninnung Bonn/Rhein-Sieg, Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg sowie die Gewerbegemeinschaft Beuel. Auch die Innenstadt- und Zentrenmanagements im Bonner Zentrum, in Bad Godesberg und Hardtberg sind beteiligt.

Die Stadt Bonn unterstützt die Kampagne nach eigenen Angaben finanziell und ermöglicht zudem die Platzierung der Motive auf Werbeflächen des Außenwerbeunternehmens Ströer in Bonn und der Region.

Hintergrund der Aktion ist die anhaltende Vollsperrung der Nordbrücke, die den Verkehr in Bonn und dem Umland deutlich verändert hat. Bis zur Wiedereröffnung der wichtigen Rheinquerung dürfte die Verkehrssituation insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten angespannt bleiben. Die Initiatoren der Kampagne wollen deshalb offenbar verhindern, dass die Einschränkungen Besucherinnen und Besucher dauerhaft davon abhalten, die Bonner Innenstadt, Geschäfte, Restaurants und Kultureinrichtungen aufzusuchen.

Erreichbarkeits Kampagne