Das „Atelier“ von Werner Albrecht sieht aus, wie eine Mischung aus Schatzkammer, Lagerraum und Vorratskeller. Pappkartons und kleine Schränkchen stapeln sich, dazwischen quellen Leinwände, Bilderrahmen und abstrakt anmutende Plastiken hervor. Eine Schaufensterpuppe ist, den berühmten Nanas der französisch-amerikanischen Künstlerin Niki de Saint Phalle nicht unähnlich, mit kunterbunter Farbe bemalt worden und lehnt an der Wand – eine weitere, noch komplett weiße thront oben auf einem eisernen Regal, über WC-Reiniger, Scheuermilch und Motorölflaschen. Aufrecht, fast stolz blickt sie auf die Chaospyramide unter ihr.