Newsblog zur US-Politik
„Er war schon immer ein Loser“: Trump geht auf Ex-Vertrauten los
Aktualisiert am 22.08.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 15 Min.
Tucker Carlson (r) mit Donald Trump: Lange warn sie enge Verbündete. (Quelle: Carlos Barria)
Trump will Hackfleisch importieren und stößt auf Widerstand. Er attackiert einen ehemaligen engen Vertrauten. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Trump geht auf Ex-Vertrauten los
Donald Trump kritisiert seinen ehemaligen Vertrauten Tucker Carlson scharf kritisiert. Bei Truth Social schrieb Trump über den ehemaligen Fox-Journalisten: „Niemand interessiert sich für ihn, er hat einen sehr niedrigen IQ.“ Trump spekulierte, Carlson wolle in die Politik, müsse aber in seinen Augen zuvor einen Wissenstest absolvieren. „Er hätte keine Chance. Tucker ist und war schon immer ein Loser.“ Trumps Beitrag endet mit den Worten: „Gepriesen sei Allah!“
Jahrelang war Carlson einer der engsten Verbündeten Trumps. Im Zuge des Kriegs im Iran hatte sich der Journalist allerdings immer weiter distanziert. Als Trump sich in einem Post mit Jesus verglich, bezeichnete Carlson den US-Präsidenten als „böse“.
Keine Einigung zwischen USA und Kanada
Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada haben beide Seiten keine Einigung finden können. Dies gab in der Nacht zum Samstag der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer unmittelbar vor Auslaufen einer von Präsident Donald Trump gesetzten Frist bekannt. Mit den Verhandlungen zwischen beiden Ländern sollte eigentlich das Inkrafttreten von neuen US-Zöllen in Höhe von 50 Prozent für bestimmte kanadische Produkte um Mitternacht Ortszeit (6 Uhr MESZ) verhindert werden.
Bundesrichterin kippt Visa-Regelung
Eine US-Bundesrichterin hat die von der Regierung unter Präsident Donald Trump verhängte Aussetzung der Erteilung von Einwanderungsvisa an Staatsangehörige aus 75 Ländern gekippt. Die im Januar vom Außenministerium verkündete Regelung sei „offensichtlich rechtswidrig“ und überschreite die gesetzlichen Befugnisse von Außenminister Marco Rubio, erklärte US-Bundesrichterin Jeannette A. Vargas in Manhattan am Freitag (Ortszeit). Die Richtlinie verbiete die Erteilung von Visa kategorisch aufgrund der Staatsangehörigkeit und setze damit geltendes Recht außer Kraft.
Trump-Sprecherin will zu MAGA zurück
US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt will sich nach ihrem angekündigten Ausscheiden aus dem Amt einer politischen Unterstützerorganisation für Donald Trump anschließen. Die 28-Jährige kündigte am Freitag an, dass sie zu der Organisation Maga Inc. zurückkehren werde. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Super-PAC – eine Art politisches Aktions- und Spendenkomitee, das sich für Trump einsetzt.
Leavitt hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass sie ihr Amt als Präsidentensprecherin Ende des Monats aufgeben werde. Die 28-Jährige begründete dies damit, dass sie sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr auf die Familie konzentrieren wolle. Präsident Donald Trump würdigte Leavitt als „eine meiner engsten Vertrauten“ und kündigte an, dass diese künftig als externe Beraterin für ihn arbeiten werde.
