Bielefeld. Die nächste Etappe der Großbaustelle an der Herforder Straße steht unmittelbar bevor: Ab Montag, 31. August, nehmen die Stadtwerke Bielefeld den dritten von insgesamt vier Bauabschnitten in Angriff. Gebaut wird dann zwischen der Schildescher Straße und der Beckhausstraße. Damit laufen zeitweise Arbeiten an mehreren Abschnitten der viel befahrenen Einfallstraße gleichzeitig.

Für Autofahrer bringt der neue Abschnitt weitere Einschränkungen mit sich. Grundsätzlich soll die Herforder Straße zwar weiterhin in beide Richtungen befahrbar bleiben. Stadteinwärts entfallen kurz vor der Kreuzung mit der August-Bebel-Straße allerdings die beiden rechten Fahrspuren. Stattdessen wird die bisherige Linksabbiegerspur für den Verkehr in Richtung Innenstadt genutzt.

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Komplizierter wird dadurch das Abbiegen in die August-Bebel-Straße: Wer aus Richtung Milse kommt und dort nach links fahren möchte, muss zunächst die vorherige Wendemöglichkeit nutzen und sich anschließend aus der Gegenrichtung der Kreuzung nähern. Stadtauswärts steht in diesem Bereich deshalb nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Aus der August-Bebel-Straße heraus kann weiterhin sowohl nach links als auch nach rechts auf die Herforder Straße abgebogen werden. Auch Fußgänger müssen sich umstellen. Auf Höhe des Hauses Herforder Straße 93 wird der Gehweg gesperrt. Dort soll die gegenüberliegende Straßenseite genutzt werden.

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Stromleitungen für Bielefelder Großprojekte

Die Arbeiten gehören zu einem größeren Stromnetzprojekt, das bereits seit Anfang Februar läuft. Zwischen der Jöllheide und der Bahnunterführung in Richtung Schildescher Straße verlegen die Stadtwerke im Auftrag der Bielefelder Netz GmbH zunächst Leerrohre für neue Stromleitungen mit einem beziehungsweise zehn Kilovolt Spannung. Anschließend sollen die eigentlichen Kabel eingezogen werden. Die Verbindung soll unter anderem die künftige Hauptfeuerwache und das Gelände des Umweltbetriebs ans Mittelspannungsnetz anbinden. Auch der geplante Seidensticker-Campus soll über die neue Stromtrasse versorgt werden.

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Das Projekt hatte Autofahrer zuletzt bereits deutlich beschäftigt. Anfang August begann mit Verspätung der zweite Bauabschnitt zwischen Feldstraße und Am Stadtholz. Dort sind die stadtauswärts führenden Fahrspuren gesperrt, der Verkehr wird zeitweise auf die Gegenfahrbahn geleitet. Zusätzliche Probleme verursachte die für die Baustelle eingesetzte Ersatzampel: Wegen ihrer begrenzten Leistungsfähigkeit kam es nach Angaben der Stadt zu erheblichen Behinderungen und stockendem Verkehr. Autofahrer wurden zwischenzeitlich aufgefordert, den Bereich möglichst zu umfahren.

Nun rücken die Arbeiten weiter in Richtung Innenstadt vor. Der erste Abschnitt zwischen Jöllheide und Feldstraße sei inzwischen nahezu abgeschlossen, teilt Stadtwerke-Sprecherin Lisa Teichler mit. Im zweiten Abschnitt zwischen Feldstraße und Am Stadtholz wird dagegen noch gebaut. Sowohl dort als auch im nun beginnenden dritten Abschnitt sollen die Arbeiten voraussichtlich Ende September beendet sein.

Stadtwerke halten an ihrem Zeitplan fest

Danach steht noch der vierte und letzte Abschnitt zwischen Beckhausstraße und Am Stadtholz an. Trotz des verzögerten Starts des zweiten Bauabschnitts halten die Stadtwerke bislang an ihrem Zeitplan fest. „Es ist geplant, die gesamte Maßnahme bis zum Ende des Jahres abzuschließen“, sagt Teichler.