Sieht so die Baustelle der Zukunft aus? Visualisierung KI-Generiert: KI Gemini, Prompt: Heiko Weckbrodt (KI-generiertes Bild)KI-generiertSieht so die Baustelle der Zukunft aus? Visualisierung KI-Generiert: KI Gemini, Prompt: Heiko Weckbrodt
Bauforscher übernehmen neues Labor in Görlitz

Görlitz/Dresden, 22.08.26. Damit sie Technologien für die Baustelle der Zukunft entwickeln können, bekommen die Bauforscher der TU Dresden an der Klingewalder Höhe in Görlitz ein neues Labor: das „Construction Future Lab“ (Cflab). Am Freitag nehmen die Wissenschaftler den Neubau offiziell in Beschlag. Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich für die Schlüsselübergabe angekündigt. Das geht aus einer Meldung der Staatskanzlei hervor.

„Einmalige Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und praktische Erprobung“

Die Dresdner Uni hatte die gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung bereits 2022 gegründet. Das Team bekam die Aufgabe, zunächst von Dresden aus und künftig im neuen Görlitzer Labor vielversprechende Technologien für das zukünftige digitalisierte und hochautomatisierte Bauen zu entwickeln. Inzwischen ist für sie „eine einmalige Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und praktische Erprobung“ geschaffen, heißt es vom Freistaat Sachsen. Auf einem acht Hektar großen Gelände in Görlitz seien eine 48 mal 28 Meter große, kombinierte Maschinenhalle sowie Büros für die Forscher entstanden.

Die Ingenieure vor Ort verstehen sich als Innovatoren für das „Bauen 4.0“ und als Ansprech­partner für die lokale und globale Industrie“. Im Fokus stehen dabei digital vernetzte Baumaschinen, Bauroboter und 3D-Drucker für den Hausbau. Zudem will das 15-köpfige Team dafür sorgen, dass es auf der Baustelle der Zukunft „keine Arbeits­unfälle oder arbeits­bedingte Erkrankungen“ gibt.

Die Uni Dresden und ihre Partner beschäftigen sich bereits seit Jahren mit Zukunftstechnologien für die Baubranche. Ein Fokus liegt dabei auf leichtem, langlebigen Carbonbeton, ein anderer auf der digitalen Vernetzung à la „Bauen 4.0“ und ein weiterer auf Energieersparnissen in der Bauwirtschaft.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: SSK, Cflab, Oiger-Archiv