„Das wünscht man keinem Menschen“
Max Eberl nennt neues Detail zu Jamal Musialas Erkrankung
Aktualisiert am 22.08.2026 – 23:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Jamal Musiala: Der Nationalspieler fehlte dem FC Bayern beim Supercup-Spiel in Dortmund. (Quelle: IMAGO/Bernd Feil/M.i.S./imago)
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Der FC Bayern tritt im Supercup ohne Jamal Musiala an. Kurz vor dem Spiel äußert sich Max Eberl erneut zu der Erkrankung des Nationalspielers.
Am Samstagabend ist der FC Bayern in die neue Saison gestartet. Im Rahmen des Supercups trat der Doublesieger bei Vizemeister Borussia Dortmund an, setzte sich dabei mit 2:1 durch. Trainer Vincent Kompany brachte dabei eine Reihe von Stars, auf einen aber musste er verzichten: Jamal Musiala, dessen Erkrankung an Absencen in den vergangenen Tagen publik geworden war, fehlt im Aufgebot. Max Eberl ging vor dem Spiel noch einmal auf das Thema ein.
„Das wünscht man keinem Menschen. Da geht es um Gesundheit, um das ganze Leben, das man vor sich hat“, äußerte der Sportvorstand am Mikrofon von Sky. „Bei Jamal ist es eine Erkrankung, die kann jeder Mensch bekommen. Ich wünsche das keinem.“
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Für den großen öffentlichen Aufschrei habe er Verständnis. Die Reaktionen seien innerhalb des Vereins „beim ersten Mal auch so“ gewesen. „Jetzt ist es ein wenig Alltag geworden.“ Eberl erklärte dabei auch, was wohl hinter den beiden epileptischen Anfällen des Nationalspielers in den Testspielen gegen Leipzig und Heidenheim steckt: „Jetzt hat sich etwas geändert in seiner Medikation. Jeder Mensch möchte keine Medikamente nehmen – er möchte auch weniger. Er hat ein wenig reduziert, jetzt muss er wieder hochfahren.“
Eberl ist bei Musiala zuversichtlich
Zuvor war lediglich bekannt gewesen, dass Musiala grundsätzlich etwas an seiner Medikation geändert hatte – unklar war aber, ob es sich um eine Reduzierung oder einen Wechsel der Medikamente handelte.
Durch die Rückkehr zu einer stärkeren oder regelmäßigeren Dosis erwartet Eberl eine zeitnahe Besserung. „Es wird diese anfallsarme Zeit wiederkommen“, gab sich der Sportvorstand der Bayern zuversichtlich.
