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SV Wehen Wiesbaden – Bayer Leverkusen 0:4 (0:1)
Bayer Leverkusen hat das Debüt seines neuen Trainers Carles Martínez erfolgreich abgeschlossen. Trotz Anlaufschwierigkeiten siegte der Bundesligist
beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden mit 4:0 (1:0). Nach einer lange
ausgeglichenen Partie erzielte Patrik Schick (43.) das erste Tor. Gleich
nach der Pause erhöhte Lucas Vázquez auf 2:0 (47.). Nathan
Tella (69.) und Christian Kofane (79.) stellten den Sieg schließlich sicher. Vor Spielbeginn hatte Martínez die Teamführung umstrukturiert: Er nahm Robert Andrich
die Kapitänsbinde ab, machte Innenverteidiger Edmond Tapsoba zum neuen
Spielführer und Schick zu seinem
Vertreter.
Energie Cottbus – FC Augsburg 0:2 (0:0)
Der FC Augsburg ist mit Mühen in die nächste Runde des DFB-Pokals eingezogen. In der ersten Runde des Turniers erspielte der Fußballbundesligist ein 2:0 (0:0) gegen den Zweitligaaufsteiger Energie Cottbus. Augsburg war um Spielkontrolle bemüht, kam aber gegen die robuste Energie-Verteidigung zunächst nicht an und musste immer wieder selbst in die Abwehr. Während die Cottbuser eine kämpferische Leistung zeigten, trafen Anton Kade (50.) und Kristijan Jakić (90.+6) und führten den FC Augsburg zum Sieg.
FC Erzgebirge Aue – TSG 1899 Hoffenheim 0:4 (0:3)
Hoffenheim
hat die
erste Hürde im DFB-Pokal problemlos geschafft. Beim 0:4-Sieg (0:3) beim
sächsischen Viertligisten Erzgebirge Aue fielen in der
Mannschaft von Trainer Christian Ilzer vor allem der Doppeltorschütze
Patrick Wimmer und der neu verpflichtete Nathan De Cat auf. Der
Sieg hätte noch höher ausfallen können. Wimmer schaffte die frühe
Führung (6.), nur wenig später traf Wouter Burger (17.). Sekunden vor
der Pause (45.+1) traf Wimmer nochmals. Das vierte Tor schoss Max
Moerstedt (63.).
SV Hemelingen – Hannover 96 1:9 (0:6)
Fußballzweitligist
Hannover 96 hat die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Gegen den
Bremer
Fünftligisten SV Hemelingen feierte die Mannschaft von Trainer Christian
Titz einen 1:9-Sieg (0:6). In den drei Jahren zuvor waren die
Niedersachsen jeweils in der Auftaktrunde ausgeschieden. Stefán Teitur Thórdarson traf in der fünften Minute zum ersten Tor für Hannover. Die
weiteren Tore schossen Lars Gindorf (11./39./53.), Marcel Hartel (16.),
erneut Thórdarson (19.), Benedikt Pichler (21./88.) und Taycan Etçibaşı (90.+1). Das einzige Tor des Bremer Landespokalsiegers schoss Ledjon
Fikaj (56.).
MSV Duisburg – SV Elversberg 1:3 (0:1)
Die SV Elversberg hat ihr erstes Spiel als Fußballbundesligist erfolgreich bestritten und ist in die zweite Runde
des Pokals eingezogen. Beim Drittligisten MSV Duisburg setzten sich
die Saarländer in einem nach der Pause lebhaften Spiel mit 3:1 (1:0)
durch. Für Duisburg ist damit bei der ersten Pokalteilnahme
seit sechs Jahren in der ersten Runde Schluss. Luca Schnellbacher (38.)
und Francis Onyeka (88./90.+1) trafen für Elversberg, Lex-Tyger Lobinger (54.) schoss das Duisburger Tor.
Lüneburger SK Hansa – SV Werder Bremen 0:3 (0:1)
Werder Bremen hat beim niedersächsischen Oberligisten Lüneburger SK Hansa mit 3:0 (1:0) deutlich gewonnen. Niclas Füllkrug traf nach seiner Rückkehr zu den Grün-Weißen beim Erstrundensieg zum zwischenzeitlichen 0:2 (53.) per Foulelfmeter. Jens Stage (11.) hatte die Bremer von Trainer Daniel Thioune zuvor in Führung gebracht, Ludovit Reis traf zum 0:3 (76.). Die Lüneburger, bei denen vier HSV-Fans in der Startelf standen, hielten im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli über weite Strecken tapfer dagegen, waren letztlich aber chancenlos.
1. FC Saarbrücken – Hertha BSC 1:1 (1:1, 0:0) n. V., 2:4 i. E.
Hertha BSC hält den Traum vom Heimspiel im Pokalfinale aufrecht: Die Mannschaft von
Trainer Stefan Leitl gewann mit 4:2 (1:1, 1:1) im Elfmeterschießen
und zog in die zweite Runde ein. Paul Seguin (69.) brachte die Berliner in der
regulären Spielzeit in Führung. Philip
Fahrner (90.+2) glich spät aus. Hertha-Torwart Marius Gersbeck hielt zweimal im Elfmeterschießen und sorgte für den Berliner Sieg.
Viktoria Köln – 1. FC Nürnberg 1:1 (1:1, 0:0) n. V., 4:5 i. E.
Trainer Miroslav Klose und der 1. FC Nürnberg
haben die erste Runde im
DFB-Pokal überstanden, mussten aber lange zittern: Der Klub gewann gegen den starken Drittligisten Viktoria Köln erst
durch ein 5:4 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten hatte
es 0:0 gestanden, nach der Verlängerung 1:1. Der Tabellenführer der zweiten Liga war durch Piet Scobel in
Führung gegangen (56.). Die Viktoria glich jedoch mit der letzten Aktion der regulären Spielzeit durch Meiko Sponsel aus
(90.+6). Der starke Nürnberger Torhüter Jan Reichert hielt danach im
Elfmeterschießen den Schuss von Niklas Jahn, zuvor hatte Can Moustfa für
den Klub getroffen.
Eintracht Trier – RB Leipzig 0:6 (0:3)
Martín Demichelis hat ein erfolgreiches Pflichtspieldebüt als Trainer von RB Leipzig gefeiert. Der Fußballbundesligist gewann 6:0 (3:0) beim Regionalligisten Eintracht Trier. Brajan Gruda (2.), Willi Orbán (6.), der
Trierer Gianluca Pelzer per Eigentor (45.+2), Conrad Harder (76.),
Antonio Nusa (90.+2) und Ezechiel Banzuzi (90.+5) trafen für die
Leipziger. Die Gäste bestimmten das Spiel vor 9.000 Menschen im ausverkauften Moselstadion. Die Gastgeber schafften es kaum aus der
eigenen Hälfte.
TSV 1860 München – Holstein Kiel 0:2 (0:1)
Holstein Kiel ist zum vierten Mal
nacheinander in die zweite Pokalrunde eingezogen. Der
Fußballzweitligist aus dem Norden gewann 2:0 (1:0) gegen den Regionalligisten TSV 1860 München. Mit einem Kopfballtor in der 34. Minute traf Phil Herres für die Kieler. Guillermo Balzi schoss kurz nach der regulären Spielzeit (90.+4) das Tor zum finalen Ergebnis.
SG Sonnenhof Großaspach – Arminia Bielefeld 2:2 (2:2, 1:2) n. V., 3:0 i. E.
Fußballzweitligist Arminia Bielefeld
hat beim Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach verloren. Die Bielefelder, die es 2025 noch bis ins Finale geschafft hatten, scheiterten in der ersten Runde mit 0:3
im Elfmeterschießen. Nach 120 und 90 Minuten hatte es 2:2 (2:1)
gestanden.
Großaspachs Torhüter Maximilian Reule hielt zwei Elfmeter, zudem schoss Bielefelds Roberts Uldriķis über das Tor. Die Arminia hatte
zuvor nach der Gelb-Roten Karte gegen Joel Felix (90.+2) die Verlängerung in Unterzahl gespielt. In der regulären Spielzeit hatten
Elias Rahn (12.) und Fabian Eisele nach einem Handspiel von Felix per
Elfmeter (55.) für den Drittligaaufsteiger sowie Stefano Russo (40.)
und Joel Grodowski (42.) für Bielefeld getroffen.
Fußball
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DFB-Pokal:
Wie ein Pokalspiel eskalierte
DFB-Pokal:
Klein gegen groß, okay. Aber so klein?
Niclas Füllkrug:
Ach, diese Lücke!