Finn Dahmen Langweilig wurde es dem Torwart nicht. Er musste immer aufmerksam sein und auch mal als letzter Mann weit vor seinem Strafraum klären. Leistete sich keinen Fehler und bot eine sehr solide Leistung. Die Partie ohne Gegentor hat ihm nach dem 0:4 zuletzt in Leeds gutgetan. Note 2,0

Noahai Banks In der ersten Hälfte hatte Banks noch so seine Probleme, ihm wurde sogar mal der Ball durch die Beine gespielt. Steigerte sich aber mit zunehmender Spieldauer und hätte sich in Hälfte zwei gar mit einem Tor belohnen können – traf aber nur die Latte. Note 3

Chrislain Matsima Auch der Franzose hatte zunächst ein paar Wackler in seinem Auftritt, wurde aber mehr und mehr zum stabilisierenden Faktor. Egal, ob bei hohen Bällen oder auf dem Boden. War ein wichtiger Teil, um das Zu-Null-Spiel nach Hause zu bringen. Note 3

Keven Schlotterbeck Vor wenigen Wochen hatte er sich noch mit Abwanderungsgedanken beschäftigt, am Samstag stand er in der Startelf. Und trug sogar die Kapitänsbinde, da Jeffrey Gouweleeuw erkrankt fehlte. Zuletzt hatte Schlotterbeck immer ein paar Leichtsinnsfehler in seinen Auftritten, diesmal kam er fehlerfrei durch. Wenngleich er in einigen Situationen das Einzelspiel übertrieb und Glück hatte, dass das nicht zu Ballverlusten führte. Verteidigte zweimal stark gegen eine Cottbuser Übermacht, was half, ohne Gegentor zu bleiben. Note 2,5

Marius Wolf Ein Auftritt mit Licht und Schatten. In der Defensive kam er ein ums andere Mal in Nöte, offensiv hätte er zweimal für die Führung sorgen können. Erst mit einem Kopfball nach einer Ecke, später nach einem Alleingang. Seine Flanken allerdings waren oft zu ungenau. Note 4

Han-Noah Massengo Vor einer Woche hatte er in Leeds noch erkrankt gefehlt, in Cottbus kehrte er in die Startelf zurück. Hatte aber schon bessere Auftritte für den FCA. Traf oft falsche Entscheidungen, was zu zu viel Platz im Mittelfeld für die Gastgeber führte. Vor allem in Hälfte eins war das der Fall. Note 4,5

Fabian Rieder Auch der Schweizer hatte im defensiven Mittelfeld schon deutliche bessere Leistungen gezeigt. Die Abstände zu den Mitspielern passten nicht immer, auch der Zeitpunkt des Attackierens war oftmals fragwürdig. Seine Ideen und Zuspiele fanden auch nicht immer die richtigen Abnehmer. Glänzte allerdings vor dem Führungstreffer, als er mehrere Cottbuser schlecht aussehen ließ. Note 3,5

Hennes Behrens An Fleiß und Einsatzwillen mangelt es dem Neuzugang aus Hoffenheim nicht. Hat aber oftmals noch Abstimmungsprobleme mit seinen Nebenleuten. War allerdings an beiden Treffern beteiligt. Vor dem 1:0 führte er einen Einwurf schnell aus, vor dem 2:0 fand seine Flanke Rodrigo Ribeiro. Note 4

Anton Kade Vor einer Woche in Leeds hatte er aus privaten Gründen gefehlt, am Samstag zeigte er seine Wichtigkeit. An fast jeder gefährlichen Aktion der Augsburger war er beteiligt. Beim Führungstreffer passte alles. Die Ballmitnahme ebenso wie der flache Abschluss ins Eck. Hatte noch weitere Möglichkeiten, die allerdings zu keinem weiteren Treffer führten. Note 1,5

Robin Fellhauer Der Allrounder durfte diesmal zunächst wieder links offensiv ran. Tat sich damit aber schwer. Die Abstimmung mit Behrens passte nicht immer, zudem hatte er viele unglückliche Aktionen. Fellhauer hat schon deutlich bessere Auftritte für den FCA gezeigt. Note 4,5

Michael Gregoritsch Der Österreicher tat sich lange Zeit schwer. Auch dank seiner Pokalerfahrung hatte sich Manuel Baum für ihn entschieden. Gregoritsch aber bekam nur selten Zuspiele, mit denen er etwas anfangen konnte. Hatte seinen besten Moment vor dem Führungstreffer, als er den Ball perfekt in den freien Raum zu Kade spielte. Note 4

Kristijan Jakic (63. für Massengo) Der Kroate war vornehmlich gefordert, die Cottbuser Angriffe zu unterbinden. Tat das meist sehr ordentlich. In der Nachspielzeit tauchte er frei im Cottbuser Strafraum auf, was er zu einem präzisen Abschluss und dem 2:0 nutzte.

Yannik Keitel (77. für Rieder) Wie schon vor einer Woche in Leeds erledigte Keitel seine Aufgabe nach seiner Einwechslung zuverlässig. Auch das half, den Vorsprung zu halten.

Rodrigo Ribeiro (77. für Gregoritsch) Der Portugiese konnte durch seine Schnelligkeit die Räume nutzen, die Cottbus in der Schlussphase anbot. Bereitete das 2:0 durch eine präzise Hereingabe vor. Hat sich für mehr empfohlen, womöglich bietet sich ihm schon gegen Schalke 04 beim Bundesliga-Auftakt die Chance.

Mert Kömür (90+1 für Kade) Er trat erstmals mit der Nummer zehn an. Es war sein Wunsch, seine Rückennummer zu verändern. Spielte zwar nur wenige Minuten, hatte aber durchaus auffällige Szenen.

Es werden nur Akteure benoten, die mindestens 30 Minuten spielten.