Drittes Pflichtspiel des KSC in dieser Saison und zum dritten Mal stand Noel Eichinger in der Startelf der Blau-Weißen. Dass er im Pokalspiel in Münster vom Anpfiff an mitmischte, das hatte sich der 25 Jahre alte Offensivspieler, der von Jahn Regensburg zum KSC gewechselt war, durch gute Auftritte in Liga zwei gegen Bielefeld und in Kaiserslautern verdient. Eichinger war erneut für die linke Offensivseite nominiert.

Icon vergrößern
Eichinger fungierte in der 1. Runde des DFB-Pokal als offensiver Linksaußen
Foto: Carmele/ TMC-Fotografie
Schließen
Icon Schließen
Icon vergrößern
Icon verkleinern
Icon Pfeil bewegen
Eichinger fungierte in der 1. Runde des DFB-Pokal als offensiver Linksaußen
Foto: Carmele/ TMC-Fotografie
Der 182-Zentimeter-Mann trat schon in der ersten Minute in Erscheinung, gab von links flach in den Strafraum – dieses Zuspiel wurde von einem aufmerksamen Münsteraner abgeblockt. Von Anfang an war der KSC-Neuzugang zur Stelle, wenn es einen Einwurf für die Badener gab. Eichinger sprintete auch mal von seiner linken Seite nach rechts, um von dort die Kugel gefährlich in den gegnerischen Strafraum zu schleudern. Der Offensivspieler sorgte mit einem dieser weiten Einwürfe für Gefahr, als Abwehrchef Marcel Franke zum Kopfball kam, aber am Münsteraner Keeper scheiterte.
Zweikampfstark und emsig
Eichinger wollte am Spiel teilnehmen und war daher auch hin und wieder auf der anderen Seite des Spielfeldes zu finden, wollte den Ball. Der gebürtige Mainzer „klebte“ im Spiel nach vorne nicht durchweg an der linken Außenlinie. Er arbeitete immer nach hinten mit, verhinderte dadurch und durch sein gutes Zweikampfverhalten, dass etliche Angriffe der Münsteraner überhaupt zu gefährlichen Situationen wurden. Eichinger gewann alle fünf direkte Duelle. In der Offensive versuchte er durch schnelle Läufe anspielbar zu sein, doch er wurde dafür nicht immer belohnt, bekam die Kugel eher selten zugespielt.
In der 22. Minute reagierte er clever, führte einen Einwurf enorm schnell und enorm weit aus, brachte so Moritz Broschinski in eine gute Situation, die zu einem Abschluss hätte führen können. Doch der Wurf war ein klein wenig zu ungenau. Nach einer halben Stunde verhinderten die Münsteraner durch enormen Einsatz, dass ein Doppelpassspiel zwischen Eichinger und Marvin Wanitzek Erfolg hatte.
Nach 45 Minuten war Schluss
Eichinger war engagiert, lief viel, ein Torschuss gelang ihm nicht. In der vordersten Reihe war er eher selten zu sehen, konnte daher auch kaum Torgefahr ausstrahlen. Wohl einer der Gründe, warum er nach der ersten Halbzeit ausgewechselt wurde. Er spielte 15 Pässe. Die Passquote lag bei 60 Prozent. Ein Dribbling wagte er nicht. Eichinger agierte engagiert, aber immer fair. Er wurde dreimal gefoult.