Bei ihren Followern punktete Moschner mit dem Beitrag. Dschungelcamp-Moderator Jan Köppen schrieb dazu: „So gut! Danke.“ Eine weitere Person kommentierte: „Es müsste ja jedem Wähler eigentlich auffallen, dass eine Partei, die von Milliardären unterstützt wird, sicher nichts für Normalverdiener tun wird.“ Ebenfalls zu lesen: „Liebe alles daran.“ Oder: „Genialer Post.“

Moschner hatte sich schon mehrfach kritisch zur AfD geäußert und erst im Juli einen ausführlichen Post geteilt. Sie schrieb damals etwa: „Ich weiß, dass mir hier viele folgen, die die AfD wählen. Ich verstehe die meisten so, dass ihr diese Partei wählt, weil sie euch Versprechungen für ein besseres, günstigeres Leben macht.“ Dann zählte sie auf, was den Wählerinnen und Wählern von der Partei versprochen werde. Schließlich erklärte sie: „Ihr nehmt dafür rassistische, antisemitische, menschenfeindliche Pläne in Kauf. Soweit eure Entscheidung.“ Fraglich sei bei all den Versprechen jedoch, „von welchem Geld [die AfD, Anm. d. Red.] all das bezahlen will.“ Denn: „Das Vorhaben ist schlicht finanziell nicht realisierbar. Alle Zahlen lassen sich widerlegen.“ Obendrein macht sich Ruth Moschner für ein AfD-Verbotsverfahren stark.