Emblem der österreichischen Polizei auf einer Uniform.

Stand: 23.08.2026 13:19 Uhr

Ein 19-Jähriger aus Hamburg ist in Tirol in einem Klettergarten aus rund 40 Meter Höhe in den Tod gestürzt. Seine drei Freunde mussten den tödlichen Sturz mitansehen.

Das Unglück ereignete sich bereits am Freitag. Die vier jungen Männer wollten sich ersten Erkenntnissen zufolge in Kals an Österreichs höchstem Berg, dem Großglockner (3.798 Meter) an den Felswänden versuchen. Beim Abseilen sei der 19-jährige Hamburger aus bisher unbekannter Ursache abgestürzt. Dabei habe er sich tödliche Verletzungen zugezogen, so die Tiroler Polizei.

Man prüfe jetzt die Ausrüstung der jungen Männer: „Die Alpinpolizei ermittelt, sie hat die Ausrüstung sichergestellt und die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion der Leiche angeordnet, wie in solchen Fällen üblich“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Zudem seien Sachverständige hinzugezogen worden.

Materialproblem oder menschlicher Fehler?

Ermittelt werden soll demnach, ob es ein Problem mit dem Material oder an der Wand gab, ob ein menschlicher Fehler oder ein medizinischer Grund bei dem Unglück eine Rolle spielten. Die 19 bis 21 Jahre alten Freunde des Verunglückten stammen den Angaben zufolge aus Hamburg, Cottbus und Neuss. Sie wurden von der Polizei zum Hergang des Unglücks befragt und von einem Kriseninterventionsteam des Rettungsdienstes betreut, so der Sprecher weiter.

In einem Klettergarten können Sportler ihre Fähigkeiten direkt an einem echten Berg in freier Natur testen. Die Routen sind ausgewiesen und gesichert, es gibt feste Haken im Fels.

Ein Hamburg Feuerwehrmann und ein Fahrzeug der Feuerwehr.

Alle anderthalb Minuten gab es für die Hamburger Feuer im vergangenen Jahr einen Einsatz. Die Zahl der Großbrände ging aber deutlich zurück.