Parallel zu US-Angriff
Iran legt offenbar europäisches Kraftwerk vier Tage lang lahm
23.08.2026 – 07:28 UhrLesedauer: 1 Min.
Kraftwerk in Großbritannien (Symbolbild): Eine Anlage wurde durch Hacker außer Betrieb gesetzt. (Quelle: IMAGO/imago)
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Der Iran hat in Großbritannien offenbar gezeigt, wozu er fähig ist. Ein ganzes Kraftwerk konnte für mehrere Tage keinen Strom produzieren.
Iranische Hacker haben offenbar ein britisches Kraftwerk für mehrere Tage außer Betrieb gesetzt. Dabei gebe es auch Verbindungen zum iranischen Staat. Es sei das erste Mal, dass es dem Iran gelungen sei, eine solche Einrichtung in Großbritannien zur Schließung zu zwingen, berichtet der britische „Telegraph“. Es oll sich um den bisher erfolgreichsten Angriff dieser Art handeln.
Zwar wurde nicht bekannt, um welches Kraftwerk es sich handelt, offenbar ging es aber um eine kleine Anlage. Die Stromversorgung soll daher nicht betroffen gewesen sein. Als Reaktion habe die Regierung die Geschäftsführer der Energieversorgungsunternehmen gewarnt und Hinweise, Anweisungen sowie Informationen zu den nächsten Schritten übermittelt.
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Laut dem „Telegraph“ sollte der Vorfall womöglich demonstrieren, dass Hacker mit Verbindungen zu iranischen Revolutionsgarde Zugang zu Systemen in Großbritannien erlangen und sensible Infrastrukturstandorte lahmlegen könnten.
Der Vorfall soll sich zeitgleich zu Angriffen auf die US-amerikanische Wasserversorgung in zwölf Bundesstaaten im Juli ereignet haben. In der Folge reinigten dutzende Kläranlagen das Wasser nicht mehr, vielerorts blieben Wasserhähne trocken oder es kam zu Druckabfall und es gab Überschwemmungen. Behörden rieten der Bevölkerung, ihr Wasser vor dem Trinken abzukochen.
