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GrapheneOS und Motorola: Erste Smartphones sollen teurer als Pixel werden
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Seit März dieses Jahres ist bekannt, dass GrapheneOS und Motorola gemeinsam Smartphones basierend auf dem sichereren Custom-ROM bauen wollen. In den vergangenen Tagen haben die GrapheneOS-Macher unter anderem auf Mastodon weitere Details über die ersten Geräte geschrieben. Unter anderem sollen sie demzufolge zunächst nicht sonderlich günstig werden und 2027 in den Handel kommen.
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High-End mit Qualcomm-Chips
Nach Angaben des GrapheneOS-Teams werden die ersten Motorola-Smartphones auf GrapheneOS-Basis High-End-Geräte sein. Das Team rechnet damit, dass die Smartphones preislich noch höher liegen werden als bei den Pixel-Smartphones. Die aktuelle Pixel-11-Serie beginnt bei 1000 Euro für das Basismodell Pixel 11. Der Preis für das Pixel 11 Pro XL beginnt bei happigen 1400 Euro.
Zwar bietet Motorola unter anderem mit seiner Moto-G-Reihe auch preisgünstige Geräte an, doch diese Geräte kommen aufgrund fehlender Hardwareanforderungen nicht in Frage. Laut GrapheneOS bieten derzeit nur Geräte mit Qualcomms High-End-Chips der Elite-Reihe entsprechende Sicherheitsfunktionen. Bislang unterstützt GrapheneOS lediglich Googles Pixel-Modelle, da diese entsprechende Hardwareanforderungen besitzen. Zudem müsse Motorola für längere Updates seiner günstigeren Modelle sorgen, die bisweilen nicht mal ein größeres Android-Update erhalten.
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Jedoch hat Google die Unterstützung von Pixel-Geräten seit Android 16 erschwert – es sei „schwieriger geworden, diese Geräte ordnungsgemäß zu unterstützen – statt einfacher wie bei vielen anderen Geräten“, schreibt das Team. „Es ist entscheidend, mit den großen Betriebssystem-Updates Schritt zu halten, um alle Sicherheitspatches bereitstellen zu können, und das tun wir auch, aber es ist für uns jetzt viel schwieriger“, so GrapheneOS.
Laut dem Custom-ROM-Team soll die nächste Snapdragon-Generation „eine ausgereiftere Unterstützung für MTE und eine deutlich verbesserte Unterstützung für Secure Elements bieten“ – Faktoren, die für die Entwickler essenziell seien. Jedoch werde es wohl dennoch mit hohem Arbeitsaufwand verbunden sein, MTE vollständig für den Kernel und das Betriebssystem zu implementieren.
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7 Jahre Updates
Das Team zeigt sich optimistisch, dass die ersten Geräte die offiziellen Anforderungen für GrapheneOS erfüllen oder gar übertreffen. Der Support soll sieben Jahre regelmäßiger Updates umfassen. Zudem soll es mit Linux 6.18 LTS erscheinen, das später auf einen neuen Zweig aktualisiert werden könne und Schutz vor Reset-Angriffen für Firmware-Boot-Modi und allem anderen liefern soll.
GrapheneOS hebt ferner hervor, dass Qualcomms Snapdragon-Top-Chip „eine deutlich bessere CPU- und GPU-Leistung“ biete als Googles Tensor. Ferner stelle er durch isolierte Komponenten auf dem SoC mehr von dem bereit, was benötigt werde. „Dazu gehören verbesserte Mobilfunk-, WLAN-/Bluetooth- und GNSS-Funkmodule mit solider Sicherheit, einschließlich guter Isolierung“, heißt es.
Support für Foldables
Abseits der klassischen Barrensmartphones erklärt GrapheneOS, ebenso Support für Foldables der Razr-Serie zu liefern: „Wir planen, neben den herkömmlichen Geräten auch die Modelle ‚Razr Fold‘ und ‚Razr Ultra‘ von Motorola zu unterstützen.“ Das Team biete bereits Unterstützung für die Foldables von Google und plant, die Geräte von Google auch künftig zu unterstützen – inklusive der Pixel-Geräte der 11. Generation, einschließlich des Pixel 11 Pro Fold.
Für Motorola-Geräte sei der Arbeitsaufwand jedoch geringer als bei Googles Smartphones, da Motorola einen Großteil der Arbeit bei der Portierung von GrapheneOS auf seine Geräte übernehme. Das Unternehmen stelle dem Team zudem die benötigten Firmware- und Treiberkomponenten in der benötigten Form zur Verfügung, „was die Sache deutlich einfacher machen wird als bei den Pixel-Geräten“. Ein weiterer Vorteil der Partnerschaft für GrapheneOS: „Probleme mit der Firmware und den Treibern können wir dann über Motorola und Qualcomm beheben lassen.“
GrapheneOS sieht außerdem vor, den Übergang zu neuen Android-Versionen auf Motorola-Geräten nahtloser zu gestalten. Laut dem Team wolle man Releases frühzeitiger vorbereiten, damit bei der Veröffentlichung größerer Android-Updates alles bereit sei. GrapheneOS geht davon aus, seinen Code bei größeren Android-Releases in eigene Repositories übertragen zu können. Dafür müsse das Team alle relevanten AOSP-Git-Repositories selbst hosten.
Wann konkret mit ersten Geräten zu rechnen ist, haben weder GrapheneOS noch Motorola verraten. Laut GrapheneOS ist das Motorola Signature der Vorgänger des Geräts, an dem die Partner gemeinsam arbeiten. Das erste Signature erschien im Januar dieses Jahres im Zuge der CES und ist eines der ersten Motorola-Smartphones mit sieben Jahren Android-Updates.
(afl)
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