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Der doppelte Regionalliga-Meister Lok Leipzig will auch in dieser Saison vorn mitmischen. Mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen ist der Saisonstart halbwegs gelungen. Doch nun steht der Klub vor einer Kracherwoche. Am Dienstag kommt der Zweite Chemnitzer FC ins Plache-Stadion, am Sonntag folgt Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue.

Kracherwoche für Lok Leipzig gegen Chemnitz und Aue

Dann wird sich zeigen, ob die neu formierte Mannschaft von Neu-Trainer Torsten Ziegner schon wieder bereit für den Meisterkampf ist. Der Coach: „Wir gelten schon gegen Chemnitz im Vorfeld nicht als glasklarer Favorit. Ziel ist natürlich, punktemäßig aufzuschließen und dieses Spiel vor unseren eigenen Fans zu gewinnen.“ Daheim gelang das sowohl gegen Magdeburg II (3:3) als auch gegen Hertha II (1:2) in dieser Saison noch nicht.

Zuletzt siegte der FC Lok bei Tasmania Berlin knapp mit 3:2

Zuletzt siegte der FC Lok bei Tasmania Berlin knapp mit 3:2

Foto: Matthias Koch

Tuchfühlung zur Spitze besteht dennoch. Mit zwei Siegen könnte man sich zunächst ganz oben festsetzen. Dorian Cevis: „Es ist noch Luft nach oben. Wir wissen, was für Qualitäten wir haben, und das wird jetzt am Dienstag deutlich besser auf dem Platz zu sehen sein, als in den letzten beiden Heimspielen.“

Cevis traut Lok wieder Meisterschaft zu

Er trifft dann sogar eine Aussage, die alle Fans aufhorchen lassen wird: „Ich bin der Meinung, was die letzten zwei Jahre möglich war, ist auch dieses Jahr möglich.“ Was für eine selbstbewusste Ansage! Damit zielt er natürlich auf die zwei Meisterschaften von Lok Leipzig, an denen er jeweils beteiligt war.

Und auch Ziegner weiß: „Die Mannschaft ist gewillt, wieder eine herausragende Saison zu spielen. Das verspüre ich an jedem einzelnen Trainingstag. Wenn wir die Woche maximal erfolgreich abschließen und wir sechs Punkte mehr auf dem Konto haben, wird es auf keinen Fall schaden. Zunächst mal wollen wir den Chemnitzern viele Aufgaben stellen, unsere Defensive stabil zu kriegen und offensiv weiter genauso akribisch und wuchtig zu sein wie in den ersten Spielen.“

Torwart Duda nach Gehirnerschütterung zurück

Torwart Justin Duda, der nach einer Gehirnerschütterung einige Tage Sportverbot bekam, wird wieder im Kader stehen. Auch Jan-Philipp Stein konnte zuletzt beim Testerfolg in Zwenkau (3:1) sein Comeback feiern. Im Aufbautraining sind derzeit noch Jonas Arcalean (Schulter) und Elias Strassner (muskuläre Probleme).