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Erst der Abstieg und dann mit drei Pleiten in die Saison gestartet – Fortuna Düsseldorf steht vor dem dritten Heimspiel in Folge am Freitag gegen den VfB Stuttgart II (19 Uhr/live MagentaSport) schon mit dem Rücken nach zwei Niederlagen zum Start der 3. Liga zur Wand.

Ausgerechnet das jüngste Pokal-Aus gegen starke Freiburger vor gut 27.000 Zuschauern hält jetzt als Mutmacher her. Vieles sah in der Tat besser aus als zuvor beim 1:2 in Mannheim und dem schlimmen 0:2 gegen Hoffenheim II. Doch am Ende stand es 1:5 gegen den Bundesligisten – und das völlig verdient.

Umbruch gewaltig

Trotzdem führte Alexander Ende (46) das Positive an: „Wir waren bis zur 70. Minute drin im Spiel.“ Vieles hat sich noch nicht gefunden nach dem gewaltigen Umbruch nach dem Abstieg. Der Trainer: „16 neue Spieler, unterschiedliche Trainingseinstiege – der Prozess läuft noch. Wenn wir zwei, drei Spiele weiter sind, wird sich ein anderes Bild ergeben.“ Sonst droht Düsseldorf erst mal im Keller der Drittklassigkeit zu versinken.

Gegen Freiburg traf erneut Fabian Schleusener (34), wie schon in Mannheim, und ist damit aktuell einziger Torschütze im Ende-Kader. Der Knipser gewährt einen Blick in die aktuelle Fortuna-Seele und verrät, wie es im Team aussieht: „Die Mannschaft sehnt sich nach einem Sieg. Wir versuchen Woche für Woche, dahinzukommen, diesen Dreier einzufahren.“ Der Ende-Schwur: „Wir wollen Freitag ergebnistechnisch in die Spur zurück!“ Sonst droht die Stimmung am Rhein zu kippen.

Hendrix fühlt mit Fans

Jorrit Hendrix (31) bekommt das natürlich mit: „Wir fühlen diese Emotionalität, die Enttäuschung. Das bekommt man mit. Das geht uns richtig zu Herzen und tut uns weh. Trotzdem versuchen wir es jede Woche, es umzudrehen.“ Nur dabei muss Fortuna gegen den VfB II auf den gesperrten Kapitän Hendrix (sah gegen Hoffenheim Rot und ist in der Liga für die beiden nächsten Spiele gesperrt) verzichten.

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Dafür könnte dann erstmals Erik Wekesser (29) im Kader stehen. Fortuna und der Linksverteidiger waren sich schon einig. Jetzt einigte er sich mit seinem bisherigen Klub Lautern über eine Abfindung, weil er am Rhein deutlich weniger verdienen wird als beim Zweitligisten. Dort hatte er noch Vertrag bis 2028. Fortuna soll keine Ablöse zahlen müssen. Wekesser: „Ich kann es kaum erwarten, hier loszulegen.“