Wie genau kommen die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Viersen zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen – mit dem Fahrrad, dem Auto, zu Fuß oder mit Bus und Bahn? Und: Welche Verkehrsmittel werden dazu am häufigsten genutzt, wie wird das Bus- und Bahnangebot bewertet? Diese und ähnliche Fragen untersucht der Kreis Viersen gemeinsam mit den Städten Kempen, Nettetal und Viersen mit einer Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten, die vom Planungsbüro Planersocietät Frehn Steinberg Partner aus Dortmund durchgeführt wird. Das teilt der Kreis Viersen mit. Rund 19.000 zufällig ausgewählte Haushalte aus dem gesamten Kreisgebiet werden in den kommenden Wochen postalisch zur Teilnahme an der Befragung eingeladen.
Der Kreis Viersen bittet die ausgewählten Haushalte, an der repräsentativen Haushaltsbefragung des Kreises Viersen teilzunehmen. Die Ergebnisse sollen in die künftige Verkehrsplanung des Kreises und der kreisangehörigen Kommunen einfließen und zu einer Verbesserung der Mobilitätsangebote beitragen, heißt es in der Mitteilung weiter. „Mit der Mobilitätsbefragung möchten wir als Kreis Viersen gemeinsam mit den Städten und Gemeinden ein genaueres Bild von der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger erhalten“, sagt Landrat Bennet Gielen (CDU). „Daher bitte ich alle Haushalte, die angeschrieben werden, um ihre Mithilfe. Nehmen Sie sich Zeit, die Fragen zu beantworten. Je mehr Rückmeldungen wir erhalten, umso zuverlässiger werden die Ergebnisse.“
Die Teilnahme kann wahlweise online, schriftlich per Post oder telefonisch erfolgen. „Damit können wir für jede Person eine geeignete Form der Beteiligung an der Mobilitätsbefragung anbieten“, sagt Harriet Schröder, Expertin für Mobilitätsbefragungen bei der Planersocietät: „Wir helfen auch gerne telefonisch bei Rückfragen zu den Unterlagen. Wenn gewünscht, nehmen wir die Antworten auch direkt am Telefon auf, selbstverständlich unter Einhaltung des Datenschutzes.“
Die Befragung bestehe insgesamt aus drei Teilen, so der Kreis: einem Haushaltsfragebogen zur Haushaltsstruktur und Verkehrsmittelausstattung, Personenfragebögen für alle Haushaltsangehörigen ab sechs Jahren (unter anderem zu den persönlichen Mobilitätsvoraussetzungen wie dem Führerscheinbesitz oder zur Bewertung der Verkehrssituation im Kreis Viersen) sowie einem Wegeprotokoll für alle Haushaltsangehörigen ab sechs Jahren.
Die Ergebnisse würden ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich seien, so der Kreis Viersen. Erste Ergebnisse werden nach der Auswertung der Erhebung im Frühling 2027 erwartet.