Nach scharfer Kritik von Peta
Adler Attila in Rente schicken? Eintracht-Fans haben klare Meinung
Aktualisiert am 25.08.2026 – 02:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Steinadler Attila hat eine Flügelspannweite von fast zwei Metern (Archivbild): Seit dem Jahr 2006 begleitet das Tier die Fußballer von Eintracht Frankfurt zu Heimspielen. (Quelle: Arne Dedert/dpa/dpa-bilder)
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Peta will Steinadler Attila als lebendes Eintracht-Maskottchen abschaffen. Eine t-online-Umfrage mit mehr als 1.000 Teilnehmern zeigt nun, wie das Internet darüber denkt.
Soll Steinadler Attila nach rund 20 Jahren als Maskottchen von Eintracht Frankfurt in Rente gehen? Diese Forderung hatte die Tierschutzorganisation Peta kurz vor dem Start der Bundesliga-Saison erneut erhoben. Bei den Teilnehmern einer t-online-Umfrage findet diese allerdings nur begrenzt Zustimmung.
Insgesamt 1.046 Menschen beteiligten sich bislang an der Abstimmung (Stand Montag, 10 Uhr). 54,5 Prozent und damit mehr als die Hälfte finden, Attila solle bleiben. Das Tier gehöre „schlicht zum Verein dazu“. 570 Teilnehmer stimmten für diese Antwort.
Lebendes Maskottchen: Nur jeder Fünfte spricht von „Tierquälerei“
Weitere 21,4 Prozent – 224 Stimmen – wollen den Steinadler zwar weiterhin als Maskottchen der Eintracht sehen, allerdings nicht mehr im Stadion. Zusammengenommen sprechen sich damit 75,9 Prozent dafür aus, Attila grundsätzlich als Maskottchen zu behalten.
Deutlich kleiner ist die Gruppe, die den Einsatz des lebenden Tieres komplett ablehnt: 20 Prozent, also 209 Teilnehmer, bezeichneten es in der Umfrage als Tierquälerei, Attila weiter als Maskottchen zu nutzen. 4,1 Prozent waren unentschlossen. Die Abstimmung ist nicht repräsentativ, zeigt aber ein deutliches Stimmungsbild unter den Teilnehmern.
Peta fordert Ende der Tradition
Peta hatte Eintracht Frankfurt zuvor erneut aufgefordert, den inzwischen 22 Jahre alten Steinadler in „Rente“ zu schicken und künftig auf ein tierfreies Maskottchen zu setzen. Die Organisation kritisiert unter anderem den Lärm, die Menschenmassen, die Transporte und die Präsentation des Vogels im Stadion.
Der Streit ist nicht neu. Bereits 2023 hatte Peta ein Ende der Auftritte gefordert. Eintracht Frankfurt wies den Vorwurf der Tierquälerei damals zurück. Nach Angaben des Vereins sei Attila an die Atmosphäre im Stadion gewöhnt, auch von den zuständigen Behörden gebe es keine Bedenken.
