Nicht alles, was hierzulande wächst, kreucht oder fleucht, ist auch wirklich einheimisch. Der beliebte Kirschlorbeer etwa kommt aus dem Kaukasus und Südosteuropa, der Waschbär war als Pelzlieferant in den 1920er und 1930er Jahren importiert worden, und die Asiatische Hornisse hat sich längst auch im Bergischen verbreitet und macht nicht nur ihren europäischen Artgenossen das Leben schwer, sondern vor allem auch Bienen, Schmetterlingen und anderen einheimischen Insekten.