Leichtes Aufatmen für die Rhein-Schiffer: Nach den kräftigen Niederschlägen in Karlsruhe und Region am Wochenende hat der Rhein bei Maxau nach der Hitzewelle wieder die 4-Meter-Marke geknackt. In den vergangenen Wochen war die Rheinebene von Niedrigwasser und ausgetrockneten Nebenflüssen geprägt – oft lag der Pegel nur bei rund 3 Metern. Noch am 17. August fiel er sogar unter darunter (2,98 Meter). Dadurch wurde auch die Rhein-Schifffahrt stark beeinträchtigt.

Niedrigwasser und ausgetrocknete Nebenflüsse am Rhein bei Karlsruhe, 17. August.

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Niedrigwasser und ausgetrocknete Nebenflüsse am Rhein bei Karlsruhe, 17. August.
Foto: Thomas Riedel

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Niedrigwasser und ausgetrocknete Nebenflüsse am Rhein bei Karlsruhe, 17. August.
Foto: Thomas Riedel

Erstmals wieder Kreuzfahrtschiffe auf dem Rhein

An der Messstation Maxau konnte am Samstag, 22. August, erstmals wieder ein Wasserstand von über 4 Metern (4,19 Meter) gemessen werden. Nach dem regnerischen Wochenende ist der Pegel am Dienstag, 25. August, zwar wieder unter 4 Meter gesunken (Dienstag, 25. August: 3,7 Meter), doch dank der aktuellen Wetterlage zeigt sich wieder ein leichter Aufwärtstrend in Richtung der 4‑Meter‑Marke.

Schiffe konnten Rhein nur mit einem Drittel ihrer Ladung befahren, 5. August 2026.

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Schiffe konnten Rhein nur mit einem Drittel ihrer Ladung befahren, 5. August 2026.
Foto: Thomas Riedel

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Schiffe konnten Rhein nur mit einem Drittel ihrer Ladung befahren, 5. August 2026.
Foto: Thomas Riedel

Der offizielle gleichwertige Wasserstand (GIW) liegt in Maxau bei 3,72 Metern. Er beschreibt die Wassertiefe, die für die Schifffahrt an fast allen Tagen im Jahr mindestens gewährleistet ist. Je größer der Abstand zum GIW ausfällt, desto mehr Tiefgang können sich die Schiffe erlauben. Da der Pegel in den vergangenen Wochen deutlich unter 3,72 Meter lag, konnten die Schiffe den Rhein nur mit einem Drittel ihrer üblichen Ladung befahren.

Jeder Zentimeter mehr an Ladung bedeutet mehr Geld. (Archivbild)

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Jeder Zentimeter mehr an Ladung bedeutet mehr Geld. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

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Jeder Zentimeter mehr an Ladung bedeutet mehr Geld. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

„Inzwischen haben die Schiffe wieder mehr als die Hälfte geladen“, sagt Hans Lösch vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein, Außenbezirk Karlsruhe, gegenüber der Redaktion. Nach langer Zeit sei an seinem Arbeitsplatz am Dienstagmorgen, 25. August, auch wieder ein Kreuzfahrtschiff vorbeigefahren. Nun hofft die Schifffahrt auf weiteren Niederschlag, damit der Pegel deutlich über dem GIW liegt – auch aus wirtschaftlichen Gründen: „Für die Schifffahrt bedeutet jeder zusätzliche Zentimeter Wasser mehr Ladung – und damit mehr Geld.“