Randale im Zug eskalieren
S-Bahn legt auf dem Weg nach Dresden eine Notbremsung ein
25.08.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 1 Min.
S-Bahn am Bahnhof Neustadt (Archivbild): Dort warteten die Einsatzkräfte bereits auf den Randalierer. (Quelle: imago stock&people)
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Eine Fahrscheinkontrolle in der S1 Richtung Pirna endet mit einem Großeinsatz der Bundespolizei. Was ein Fahrgast in dem Zug anrichtet, hat gleich mehrere Strafanzeigen zur Folge.
Ein 25-jähriger Mann hat am Montagabend in der S-Bahn der Linie S1 Richtung Pirna randaliert und eine Zwangsbremsung des Zuges ausgelöst. Das teilte die Bundespolizei mit.
Gegen 21 Uhr kontrollierte das Zugbegleitpersonal die Fahrscheine. Der 25-Jährige weigerte sich, seinen Fahrausweis vorzuzeigen, und habe die Zugbegleiter lautstark mit ehrverletzenden Worten beleidigt.
Scheibe getreten, Notbremse gezogen
Der Mann habe versucht, eine Scheibe des Zuges einzutreten. Zudem habe er zweimal die Notbremse gezogen – einmal löste dies eine Zwangsbremsung aus. Der Zugbegleiter bat die Bundespolizei um Unterstützung.
Am Bahnhof Dresden-Neustadt nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Dresden den Mann in Empfang. Auch gegenüber den Beamten habe er keinen gültigen Fahrausweis vorzeigen können.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Erschleichens von Leistungen, Bedrohung, Beleidigung, Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen sowie Herbeiführens einer Betriebsstörung.
