Borussia Dortmund stellt sein Nachwuchsleistungszentrum personell neu auf. Paul Schaffran wird zum 1. September zum Direktor des NLZ befördert. Der 39-Jährige, der bislang als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums fungierte, übernimmt damit eine Position, die zuvor Lars Ricken innehatte. Ricken war im Mai 2024 zum Geschäftsführer Sport aufgestiegen.

BVB befördert Paul Schaffran

Schaffran arbeitet bereits seit 2021 für den BVB und übernahm seitdem verschiedene Aufgaben. Zunächst war er als Leiter Sportwissenschaft tätig, später verantwortete er den Bereich Strategie und Entwicklung. Seit Sommer 2025 leitet er das Nachwuchsleistungszentrum. Nun folgt der nächste Schritt innerhalb des Vereins.

„Paul Schaffran hat sich als wichtige Führungskraft in unserem NLZ etabliert und in den vergangenen Monaten wichtige Weichenstellungen für eine erfolgreiche Zukunft unseres NLZ federführend vorangetrieben“, erklärt Ricken zur Beförderung.

In den vergangenen Jahren war Schaffran maßgeblich an der Neuausrichtung der Dortmunder Nachwuchsarbeit beteiligt. Gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Thomas Broich rückte er die individuelle Entwicklung der Talente stärker in den Mittelpunkt. Dazu zählen neue Mannschaftsstrukturen und eine einheitliche Spielphilosophie. Zudem führte der BVB Bio-Banding ein, bei dem Nachwuchsspieler stärker nach ihrem körperlichen Entwicklungsstand und nicht ausschließlich nach ihrem Alter eingeteilt werden.

BVB-Talente schaffen Sprung zu den Profis

Erste Erfolge dieser Strategie sind bereits sichtbar. In der Saison 2025/26 schafften mit Samuele Inacio, Luca Reggiani, Filippo Mane und Mathis Albert gleich vier Spieler aus dem Dortmunder Nachwuchs ihr Debüt bei den Profis. Auch der Gewinn des Premier League International Cups sorgte für Aufmerksamkeit.

Schaffran selbst sieht seine Beförderung als Bestätigung des eingeschlagenen Kurses: „Ich freue mich sehr darüber, dass der Weg, den wir im Nachwuchsleistungszentrum eingeschlagen haben, diese Zustimmung und Unterstützung findet.“