Brüssel hat aus dem Brexit-Desaster seine Lehren gezogen. Anders als vor zehn Jahren im Fall von Großbritannien, pilgern in diesen Tagen keine EU-Vertreter nach Island, um offensiv für den möglichen Beitritt der Insel am nördlichen Polarkreis zur Union zu werben. Der Eindruck soll vermieden werden, Brüssel mische sich schon jetzt in die inneren Angelegenheiten Reykjavíks ein.