
Die US-Country-Sängerin Dolly Parton ist tot. Sie starb im Alter von 80 Jahren. Die „Queen der Countrymusik“ wurde mit Hits wie „Jolene“ oder „Nine to Five“ weltberühmt.
Die amerikanische Country-Legende Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das teilte ihre Familie mit. Parton war ab den 1970er-Jahren eine der erfolgreichsten Sängerinnen und Songwriterinnen in der Country- und Popmusik.
Bekannt wurde Parton mit Stücken wie „Jolene“ und „9 to 5“. Ihre Ballade „I Will Always Love You“ wurde in der Version von Whitney Houston zu einem der erfolgreichsten Hits aller Zeiten. Parton verkaufte mehr als 100 Millionen Alben und gewann zehn Grammys.
Duetts mit Patentochter Miley Cyrus
25 ihrer Songs erreichten Platz 1 der Billboard-Country-Charts, und sie wurde in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen. Einige ihrer beliebten Cover-Versionen und Duetts entstanden gemeinsam mit ihrer Patentochter, Popstar Miley Cyrus, und Cyrus’ Vater, dem Country-Star Billy Ray Cyrus.
Mit 55 Grammy-Nominierungen und 10 Auszeichnungen war Parton die am dritthäufigsten nominierte Frau in der Geschichte der Grammys – hinter Beyoncé und Taylor Swift.
Kindheit in bitterer Armut
Geboren wurde Dolly Parton am 19. Januar 1946 im Bundesstaat Tennessee in einer kleinen Holzhütte. Die Eltern und ihre insgesamt zwölf Kinder lebten in bitterer Armut, wie Dolly Parton sagte. In der Kirche und in ihrem Haus wurde viel gesungen.
Schon mit zehn Jahren trat sie in örtlichen Fernseh- und Radioshows auf. Als Teenager sang Dolly in der berühmten „Grand Ole Opry“-Show in Nashville. Nach dem Schulabschluss 1964 zog Parton nach Nashville und begann ein Leben als Songwriterin und Musikerin.
Partons sympathische Art, gepaart mit ihren imposanten blonden Frisuren, ihren extravaganten Kostümen und ihrer überschwänglichen Freude daran, im Rampenlicht zu stehen, machte sie bei Amerikanern aller Herkunft beliebt. Im Laufe der Jahre moderierte Parton eine TV-Show, spielte in Filmen mit und gründete sogar einen Themenpark, Dollywood, eine beliebte Touristenattraktion in ihrem Heimatstaat Tennessee.
Großzügige Spenderin
Parton galt auch als Symbol der amerikanischen Arbeiterklasse und setzte sich regelmäßig mit ihrem Namen und ihrem Geld für Anliegen ein, an die sie glaubte. Als Reaktion auf die Covid-Pandemie spendete Parton im Jahr 2020 eine Million Dollar für die Impfstoff-Forschung an der Vanderbilt University und wurde damit zu einer frühen Förderin der Impfstoffentwicklung von Moderna.
Sie leitete ein Alphabetisierungsprogramm für Vorschulkinder in den gesamten Vereinigten Staaten sowie in Kanada, Großbritannien, Australien und Irland und vergab Stipendien an Schüler der Oberstufe in dem County in Tennessee, in dem sie geboren wurde.