Trump übernimmt historisches Zentrum – Einnahmen brechen ein

Die Finanzlage des Kennedy-Centers in Washington hat sich nach der Übernahme durch US-Präsident Donald Trump und der Umbenennung nach ihm einem Bericht zufolge deutlich verschlechtert. Wie die „Washington Post“ unter Berufung auf interne Unterlagen berichtet, sind Ticketverkäufe und Spenden nach Trumps Machtübernahme und insbesondere nach der Namensänderung massiv eingebrochen.

Demnach hatte das Haus für das laufende Haushaltsjahr Einnahmen von rund 220 Millionen Dollar eingeplant, erwartet werden nun aber nur etwa 124 Millionen Dollar. Trotz deutlicher Einsparungen rechne das Kennedy Center mit einem Defizit von rund 23 Millionen Dollar und verfehle sein Einnahmenziel damit um fast 100 Millionen Dollar, zitiert die Zeitung interne Prognosen. Experten sprechen dem Bericht zufolge von einem außergewöhnlich starken Rückgang im Vergleich zu anderen großen US-Kulturinstitutionen.

Trumps Lager macht die frühere Führung des Zentrums für die Probleme verantwortlich und verweist auf Renovierungspläne, zusätzliche Spenden und umfangreiche Bundesmittel für Bauarbeiten. Eine nicht von Trump ernannte Treuhänderin klagt hingegen gegen den Vorstand und kritisiert die beschlossene zweijährige Schließung für Umbauten als Fehlentscheidung, die die Folgen der politisch umstrittenen Umbenennung kaschieren solle.

Streit mit Kanada: Trump droht mit Umbenennung von See

Im Handelsstreit mit Kanada hat US-Präsident Donald Trump mit der Umbenennung des Ontariosees gedroht. „Die Vereinigten Staaten erwägen ernsthaft, den Namen des Ontariosees in Lake America zu ändern, da wir nicht mehr erwarten, viel Handel mit Ontario zu treiben“, schrieb er in den sozialen Medien.

Im vergangenen Jahr hatte Trump bereits den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umbenannt. International wurde diese Umbenennung allerdings weitgehend nicht adaptiert.

Trump nimmt mehr als zehn Kilogramm zu – Ärzte äußern sich besorgt

Donald Trump hat in den vergangenen drei Jahren um 23 Pfund (10,5 Kilogramm) zugenommen. Das hat eine Auswertung der „New York Times“ ergeben. So habe der US-Präsident im August 2023 97,5 Kilogramm gewogen, im Mai 2026 108 Kilogramm. Trumps BMI liegt damit bei 29,7 – ab einem Wert von 30 gilt man als fettleibig. Die Gewichtsangaben stammen aus öffentlich zugänglichen Dokumenten über den Präsidenten.

USA-TRUMP/Vergrößern des BildesDonald Trump: Der US-Präsident wirkt bei öffentlichen Auftritten gelegentlich ausgelaugt. (Quelle: Evelyn Hockstein/reuters)

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