Bis auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne in Freimann mal das ganze Neubauviertel „Neufreimann“ fertig sein wird, gehen noch einige Jahre ins Land. 5500 Wohnungen, Kitas, Schulen, eine Feuerwache, Einzelhandel, ein Quartiersplatz, ein Stadtpark und vieles mehr sollen bis Mitte der 2030er-Jahre zwischen Heidemannstraße und Helene-Wessel-Bogen entstehen. Im Gymnasium läuft der Betrieb schon fast ein Jahr. Im Heidepark, also im Ostteil, sind vor einer Weile schon Menschen ins erste Gebäude eingezogen.
Ein Wohnhaus nahe den Erholungsflächen
Jetzt hat auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft Münchner Wohnen, die den Großteil der Wohnungen in Neufreimann bauen will, ihren ersten Wohnblock fertig. Der steht auf dem Baufeld WA 12 im Süden und grenzt an die Spiel- und Erholungsflächen in Richtung Euro-Industriepark an.

60 Hektar groß ist das Areal der ehemaligen Bayernkaserne. Hier entstehen in den nächsten Jahren 5500 Wohnungen und vieles mehr.
© Thilo Härdtlein
60 Hektar groß ist das Areal der ehemaligen Bayernkaserne. Hier entstehen in den nächsten Jahren 5500 Wohnungen und vieles mehr.
von Thilo Härdtlein
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Ins Erdgeschoss kommen soziale Einrichtungen
190 unterschiedlich große Wohnungen für über 490 Menschen gibt es dort rund um einen begrünten Innenhof. Sie sind teilweise schon vermietet, teilt die Münchner Wohnen mit. Ins Erdgeschoss kommen soziale Einrichtungen: ein Haus für Kinder und ein Familienzentrum.
100 dieser Wohnungen werden laut der Wohnungsbaugesellschaft als Sozialwohnungen über das städtische Wohnportal „Sowon“ vermietet. 43 werden nach München-Modell-Miete vergeben und 47 im „Konzeptionellen Mietwohnungsbau“, also an Normalverdiener, die sich übliche Münchner Mietpreise dennoch nicht leisten können.

Ein Blick in den Innenhof des neuen Wohnblocks. Er soll begrünt werden.
© Thilo Härdtlein
Ein Blick in den Innenhof des neuen Wohnblocks. Er soll begrünt werden.
von Thilo Härdtlein
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Was als Nächstes gebaut werden soll
Geplant ist noch einiges mehr: Die Münchner Wohnen will in insgesamt zwölf Bauprojekten auf drei Bauabschnitten mehr als 2200 Wohnungen für rund 6500 Bewohnerinnen und Bewohner bauen. Auch ein Großteil der sozialen Infrastruktur soll in ihren Häusern untergebracht werden. Allein in den ersten zwei Bauabschnitten drei Kitas und zwei Häuser für Kinder, ein Familienzentrum, eine Seniorenwohnanlage, ein Nachbarschaftstreff und eine Sonderwohnform für akut Wohnungslose.
„Ich bin sicher, dass unsere Mieterinnen und Mieter sehr gut und sehr gerne im Viertel wohnen werden“, sagt Gabriele Meier, die technische Geschäftsführerin der Münchner Wohnen. Voraussichtlich Ende dieses Jahres soll das Haus auf dem Baufeld „MU 1 (12)“ mit 225 Wohnungen fertig sein. Im kommenden Jahr folgen zwei Häuser mit 193 und 181 Wohnungen.