Wer jetzt abends ins Freibad geht, merkt’s: Es ist reichlich frisch geworden und beim Weg zu den Duschen nach dem Schwimmen geht man ein bisschen schneller, um nicht zu sehr ins Frösteln zu geraten. Dazu passt die aktuelle Information der Bädergesellschaft: Die ersten Freibäder in Düsseldorf beenden am Sonntag ihre Saison. Am 30. August haben das Strandbad Lörick und auch der Nordstrand am Unterbacher See den letzten Öffnungstag des Jahres.

In den übrigen Freibädern geht der Badebetrieb erst einmal weiter: Das Freibad Rheinbad, das Freibad Benrath, das Allwetterbad Flingern sowie der Südstrand am Unterbacher See stehen den Freiluftschwimmern weiter zur Verfügung.

Freibad Flingern bleibt vermutlich am längsten geöffnet

Beim Strandbad Süd gelten allerdings ab Dienstag, 1. September, andere Öffnungszeiten: Dann ist dort täglich von 11 bis 18.30 Uhr geöffnet. Und: Mit der Schließung des Strandbads Lörick kehren die Münster-Therme und das Gartenhallenbad Unterrath in den Betrieb zurück. Beide Bäder sind dann wieder zu ihren regulären Winteröffnungszeiten geöffnet.

Wenn es bei der Bädergesellschaft wie üblich läuft, ist mit folgendem weiteren Vorgehen nach dem 30. August zu rechnen: Die Freibäder Rheinbad Stockum und Benrath bleiben noch eine Woche länger auf, dann geht es dort in den reinen Hallenbetrieb. Das Allwetterbad Flingern dürfte noch zwei Wochen geöffnet bleiben, bevor es am Flinger Broich nur noch ins Hallenbad geht. Aktuell ist dieses wegen Revisionsarbeiten geschlossen, kommende Woche sollen diese aber beendet sein.

2026 geht als das zweitbeste Freibadjahr in die Annalen ein

Diese Marschroute kann sich ändern, wenn das Wetter nicht mehr mitspielt und wegen Regen und/oder Kälte kaum mehr jemand in das Freibad gehen mag. Dann wird die Saison früher beendet.

2026 wird so oder so zu den besten Freibad-Jahren in Düsseldorf gehören. Schon jetzt steht fest, dass die noch laufende Saison als die zweitbeste in die Annalen der Bädergesellschaft eingeht. Bislang stand dort das Jahr 2018 mit gut 303.000 Besuchern in den städtischen Freibädern. Dieses Jahr sind es bereits 325.000 Badegäste (voriges Jahr waren es insgesamt 256.490 Besucher). Auf der ewigen Bestenliste liegt der Supersommer 2003 unangefochten auf dem Spitzenplatz. Damals wurden 533.000 Menschen in den Bädern gezählt.

Bei der Statistik der Bädergesellschaft geht es stets nur um die städtischen Freibäder, die Besucher an Nord- und Südstrand des Unterbacher Sees und des privaten Freibads „Flossen weg“ in Kaiserswerth kommen hinzu.