Symalla überzeugt
Der Offensivspieler erzielte zwei Treffer und bereitete einen weiteren vor. Doch auch nach seinem vermeintlichen Dosenöffner in der 19. Spielminute konnten sich die Zebras gegen den Bezirksligisten nur bedingt offensiv entfalten. „Wir haben uns schon schwergetan. Es gab sehr enge Räume in der Mitte und wir sind nicht richtig außen durchgekommen“, befand Symalla nach der Partie. Lange beschäftigen dürften sich die Duisburger damit nicht mehr. Auch für Symalla zählte nur das positive Ergebnis: „Solche Spiele musst du einfach mitnehmen und gewinnen. Am Ende fragt keiner, wie wir gewonnen haben. Wir sind eine Runde weiter.“
Für Symalla war die Partie gleichzeitig ein weiterer Schritt in einer etwas veränderten Rolle. Der 21-Jährige wurde zuletzt vermehrt als Schienenspieler eingesetzt. Eine große Umstellung ist das für ihn nicht. „Es ist ähnlich zu meiner Position, wie wir in der Regionalliga gespielt haben. Da haben wir auch mit breiten Flügeln gespielt“, erklärte er. Gleichzeitig räumte Symalla ein: „Ich bin immer noch Offensivspieler. Ich fühle mich auf dem Flügel immer noch am wohlsten. Aber ich spiele da, wo der Trainer mich aufstellt.“
Hirsch äußert sich zu Hahn und Borkowski
Auch für Trainer Dietmar Hirsch stand nach dem 5:1 vor allem das Weiterkommen im Vordergrund. Wülfrath habe sich mutig präsentiert und sich aus seiner Sicht auch den Ehrentreffer verdient. „Es ist alles okay, wir sind weiter und das ist das, was zählt“, sagte Hirsch.
Dass Symalla mit seinen Torbeteiligungen besonders herausstach, wollte der Coach ebenfalls nicht überbewerten. Eine Startplatzgarantie im nächsten Ligaspiel gegen die Würzburger Kickers (29. August) sei die starke Pokalleistung nicht. „Das heißt jetzt nicht, dass er unbedingt am Wochenende spielt. Aber er hat das gut gemacht“, so Hirsch.
Sa., 29.08.2026, 14:00 Uhr
Für mehr Gesprächsstoff sorgten zwei Personalien. Dennis Borkowski musste sein geplantes Comeback verschieben. Der 24-Jährige hat Probleme mit dem Oberschenkel und soll nach Angaben des Trainers noch rund eine Woche pausieren „Es ist nicht die alte Verletzung, es ist auch keine weltbewegende Verletzung“, erklärte Hirsch.
Deutlich brisanter ist die Situation um Alexander Hahn. Der kurz vor Saisonbeginn zum Kapitän ernannte Defensivspieler fehlte in Wülfrath komplett. Hirsch bestätigte, dass Hahn den Verein verlassen möchte. „Der Spieler ist mit seiner sportlichen Situation unzufrieden und hat uns klipp und klar gesagt, dass er den Verein verlassen will“, sagte der Trainer. Hirsch sieht nun vor allem den Spieler am Zug. „Wenn der Spieler weg will, dann muss er den Verein bringen, dann ist das halt so.“ Eine weitere Bewertung der Situation wollte der Coach nicht abgeben: „Ich muss dann lieber über die Spieler immer reden, die jetzt auch spielen.“ Abschließend: „Und dann kann man das Thema jetzt auch erst mal ad acta legen.
Sportlich richtet sich der Blick damit wieder auf die Liga. Nach sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen will der MSV den nächsten Schritt machen. Symalla formulierte das Ziel klar: „Gegen Würzburg wollen wir natürlich den nächsten Dreier holen.“