Der Zweitligabetrieb läuft schon längst, doch das Transferfenster ist noch immer geöffnet. Das führt dazu, dass so mancher Verein personell noch mal nachlegen kann. Dazu gehört auch Hertha BSC Berlin, der kommende Gegner von Eintracht Braunschweig.

Kurz vor dem Spiel in der Löwenstadt hat sich die Hertha mit Mads Pedersen verstärkt. Der Außenverteidiger kommt aus der Bundesliga vom FC Augsburg. Gegen Eintracht Braunschweig könnte er gleich sein Debüt feiern.

📌 So könnten die Teams spielen

  • Eintracht: Hoffmann – Aydin, Ehlers, Hoti, Katterbach – Flick – Di Benedetto, Marie – Sturm, Entrup, Opoku
  • Hertha: Gersbeck – Eitschberger, Gechter, N. Kolbe, Pedersen – Seguin, Sessa – Thorsteinsson, Gouram, Brekalo – Grönning

Eintracht Braunschweig: Hertha mit neuer Power

Im Vergleich zu den bisherigen Aktivitäten der Löwen verlief der Transfersommer in Berlin bisher eher ruhig, gerade mal zwei Spieler hatte man per Leihe verpflichtet, bevor man mit Pedersen jetzt den lang anvisierten Linksverteidiger vorstellen konnte.

Der Däne kommt mit der Empfehlung von 120 Bundesliga-Einsätzen für den FC Augsburg, wo er seit 2019 gespielt hatte, in die Hauptstadt. Zuletzt spielte er beim FCA allerdings keine große Rolle mehr, weshalb er mit Hoffnung auf mehr Spielzeit nach einem neuen Verein Ausschau hielt.

Entscheidung noch nicht gefallen

Wenn Eintracht Braunschweig Hertha BSC Berlin am Freitagabend (28. August) empfängt, hat Pedersen rund fünf Tage bei seinem neuen Team verbracht. Reicht das, um auf der linken Abwehrseite gleich von Beginn an spielen zu dürfen? Die Entscheidung darüber, das betonte Stefan Leitl am Mittwoch, ist noch nicht gefallen.

„Mit Mads ist ein Spieler zu uns gekommen, der die komplette Vorbereitung beim FCA mitgemacht hat und in einer guten Verfassung ist“, lobte Leitl, vermied es aber, eine Startplatzgarantie auszusprechen. „Er ist natürlich eine Option für uns“, sagte er daher nur. Die Chancen dürften allerdings auch dadurch steigen, dass Deyovaisio Zeefuik, der die Linksverteidigerposition in den ersten beiden Spielen bekleidet hatte, nach einem Platzverweis am 2. Spieltag gesperrt fehlt.

Eintracht Braunschweig drängt auf Heimsieg

Gegen die Hertha möchte Eintracht Braunschweig im zweiten Anlauf in dieser Spielzeit den ersten Heimsieg feiern. Nachdem man am 1. Spieltag sensationell mit 6:1 in Magdeburg gewonnen hatte, verlor man eine Woche später daheim gegen den VfL Bochum mit 0:1. Nun geht es direkt noch einmal vor heimischen Publikum.

Mehr aus der Redaktion:

Die Alte Dame aus Berlin kommt dagegen mit jeder Menge Rückenwind. Nach zwei Siegen gegen Bochum (1:0) und Heidenheim (4:1) grüßt die Mannschaft als eine von nur zwei mit voller Punktausbeute von oben in der Tabelle.