
Stand: 26.08.2026 19:44 Uhr
Polizei und Staatsanwaltschaft ist nach eigenen Angaben im Großraum Hamburg ein erfolgreicher Schlag gegen ein international agierendes Drogen-Netzwerk gelungen. Ein Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.
Am Mittwoch sind im Raum Hamburg und Lüneburg insgesamt acht Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt worden, teilten die Staatsanwaltschaft Stade und die Zentrale Kriminalinspektion Lüneburg mit. Dabei sei Vermögen im Wert von 2,1 Millionen Euro beschlagnahmt worden. Außerdem seien diverse Beweismittel sichergestellt worden. Die Ermittler sprechen selbst von einem erfolgreichen Schlag gegen Rauschgifthändler. Das Netzwerk habe versucht, vier Tonnen Kokain aus Südamerika zu importieren.
Große Cannabis-Plantagen entdeckt: Waren im Wert von zwei Millionen
Durchsucht wurden laut Staatsanwaltschaft Stade die Wohnungen von Beschuldigten sowie vier Gewerbeobjekte in Hamburg und Lüneburg. In diesem Zusammenhang seien auch zwei professionelle Cannabis-Plantagen entdeckt worden. In den Plantagen in Hamburg und im Landkreis Lüneburg wurden den Angaben zufolge mehr als 500 Kilogramm Cannabis mit einem Gesamtwert von mindestens zwei Millionen Euro produziert. Ein Hauptverdächtiger wurden den Angaben zufolge festgenommen. Das Amtsgericht Stade hat daraufhin Haftbefehl gegen den Mann erlassen.

Die Festgenommenen sollen ein Netzwerk aus Importfirmen aufgebaut haben, um tonnenweise Kokain nach Deutschland zu holen.

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Besonders oft wurde Cannabis sichergestellt, aber auch harte Drogen befindet sich im Visier der Ermittler.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 26.08.2026 | 19:00 Uhr