Schafft er es heraus oder nicht? André Blake wagt in

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RevuePalast Ruhr

Schafft er es heraus oder nicht? André Blake wagt in „Magic, Magic“ im RevuePalast Ruhr die legendäre Unterwasserentfesselung von Houdini.

André Blake wagt in ‚Magic, Magic‘ einen Wettlauf gegen die Zeit

Houdinis Unterwasserentfesselung im RevuePalast

Ketten, Schlösser, ein Tank voller Wasser und maximal zwei Minuten Zeit. Illusionist André Blake wagt im RevuePalast Ruhr die Unterwasserentfesselung. Vor mehr als 100 Jahren machte Harry Houdini dieses Kunststück weltberühmt. Nun tritt der 29-Jährige in seine Fußstapfen, unter noch schwereren Bedingungen.


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Mit diesem gefährlichen Stunt, der Teil seiner Show „Magic, Magic“ ist, eröffnet Blake am Samstag und Sonntag, 12. und 13. September, die Spielzeit 2026/2027 im Revuetheater im Herner Gysenberg. Der Illusionist wird auch in den Folgemonaten noch regelmäßig im RevuePalast Ruhr auftreten, doch die Unterwasserentfesselung führt er ausschließlich an den beiden September-Terminen auf.

Es bleiben nur 90 bis 120 Sekunden

Vor der Vorstellung prüft das Publikum selbst. Blake lässt Ketten, Schlösser und den Tank aus Glas und Stahl untersuchen. So kann sich jeder Gast überzeugen: Das Material ist echt, versteckte Hilfsmittel gibt es nicht. Dann beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Blake wird in schwere Ketten gelegt, mit mehreren Vorhängeschlössern gesichert und in den mit Wasser gefüllten Tank eingeschlossen. Ihm bleiben etwa 90 bis 120 Sekunden, um sich zu befreien. Atemtechnik, Konzentration und Können entscheiden über den Ausgang. Jede Bewegung muss sitzen, jeder Handgriff erfolgt unter enormem Zeitdruck.

„Das ist eins der gefährlichsten Kunststücke aller Zeiten. So etwas sieht man aufgrund der hohen Gefahr nicht täglich“, sagt der Illusionist selbst. Der Herausforderung begegnet er mit Humor und Ernst zugleich: „Ich habe mit meinem Team lange trainiert. Am meisten liegt es mir selbst am Herzen, dass das nicht zu meinem nassen Grab wird.“

Risiko zum Anfassen

„So eine Entfesselung holt man nicht alle Tage auf die Bühne. Genau das wollten wir unserem Publikum bieten, echtes Risiko zum Anfassen und einen Klassiker der Magiegeschichte, den kaum jemand live gesehen hat“, sagt Palastdirektor Marvin Boettcher.

Denn über dem Kunststück liegt bis heute der Mythos Houdini. Oft heißt es, gerade diese Entfesselung habe den Magier das Leben gekostet. Das stimmt nicht. Houdini starb am 31. Oktober 1926 an den Folgen eines Blinddarmdurchbruchs. Die Unterwasserentfesselung gilt seither als seine letzte große Illusion. Der Stunt passt zu Blake, der seit Jahren für risikoreiche Großillusionen bekannt ist. Er lässt sich scheinbar von einem Bohrer durchbohren, entkommt fallenden Schwertern und rotierenden Kreissägen oder befreit sich kopfüber aus einer Zwangsjacke, hängend an einem brennenden Seil.

„Wenn sich der Tank schließt und die Uhr läuft, hält der ganze Saal den Atem an. Diesen Moment sollte man sich nicht entgehen lassen, zumal er diesen Stunt nur an zwei Abenden im September bei uns vorführt“, so Marvin Boettcher.


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Die Show am Samstag beginnt um 20 Uhr, die am Sonntag um 17 Uhr. Tickets und Infos unter www.revuepalast-ruhr.com.

Samstag, 12. September 2026, um 20 Uhr

RevuePalast Ruhr Gysenberg, Am Revierpark 18, 44627 Herne

Weitere Termine (1) anzeigen…

  • Sonntag, 13. September 2026, um 17 Uhr

Donnerstag, 27. August 2026
| Quelle: Matthias Schübel