Vielseitiger Offensivspieler

Köln verleiht Eigengewächs in die 2. Bundesliga

27.08.2026 – 11:25 UhrLesedauer: 2 Min.

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Youssoupha Niang: Das Kölner Eigengewächs soll in der kommenden Saison Erfahrungen in der 2. Bundesliga sammeln. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch/imago)

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Der 1. FC Köln lässt Angreifer Youssoupha Niang für eine Saison ziehen. Der 20-Jährige soll bei seinem Leihklub gleich mehrere Positionen in der Offensive besetzen.

Der FC St. Pauli hat Angreifer Youssoupha Niang vom 1. FC Köln ausgeliehen. Die Hamburger verkündeten den Transfer am Donnerstagmorgen. Der 20-Jährige durchlief sämtliche Juniorenteams der Kölner, ehe er zur vergangenen Spielzeit den Sprung ins Profiteam schaffte.

Aufgrund von Verletzungen kam er dort erst in der zweiten Saisonhälfte zum Einsatz, sammelte aber dennoch zehn Bundesliga-Einsätze. Zusätzlich stand Niang in vier Partien der Regionalliga West auf dem Platz. Dort erzielte er drei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.

FC-Geschäftsführer Thomas Kessler zeigte sich zufrieden mit dem Transfer: „Mit dem FC St. Pauli haben wir einen Klub gefunden, der ihm ein sehr gutes Umfeld bietet und bei dem er sich auf hohem Niveau neuen Herausforderungen stellen kann. Wir sind überzeugt, dass dies der nächste richtige Schritt in Youss’ Entwicklung ist.“

Nach der Leihsaison plant der 1. FC Köln wohl wieder mit dem Eigengewächs. Eine Kaufoption soll es in dem Deal mit den Hamburgern dem Vernehmen nach nicht geben.

Schwacher Saisonstart von St. Pauli

Dennoch zeigt sich auch St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann zufrieden mit dem Transfer. Er sagte über den Neuzugang: „Youssoupha ist ein physisch starker Spieler, der unsere Möglichkeiten in der Offensive nochmals deutlich erweitert, weil er sowohl im Sturmzentrum als auch auf dem Flügel agieren kann.“

In der bereits angelaufenen Zweitligasaison konnte Bundesliga-Absteiger St. Pauli noch kein Spiel gewinnen. Im DFB-Pokal scheiterten die Hamburger in der ersten Runde an Drittligist Rot-Weiss Essen. Grund für den enttäuschenden Saisonstart ist auch die schwächelnde Offensive. Mit Niang legen die „Kiezkicker“ nun im Angriff nach.